- 11.09.2012, 14:45:07
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Kadenbach: Neue Bestimmungen zur Überwachung von Arzneimitteln sind wichtiger Schritt zu mehr Patientensicherheit
EU hat rasch auf Fall Mediator reagiert
Utl.: EU hat rasch auf Fall Mediator reagiert=
Wien (OTS/SK) - "Patienten müssen darauf vertrauen können, dass die
ihnen verschriebenen Medikamente ausreichend überprüft werden und auf
gefährliche Nebenwirkungen rechtzeitig aufmerksam gemacht wird",
betont die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Dienstag gegenüber
dem Pressedienst der SPÖ. Sie zeigt sich erfreut, dass heute im
EU-Parlament in Straßburg eine bessere Überwachung von Arzneimittel
beschlossen wurde. "Die Europäische Union hat rasch gehandelt und
aufgrund des Falles Mediator die Pharmakovigilanz-Bestimmungen aus
dem Jahr 2010 überarbeitet und Schlupflöcher geschlossen. Die heutige
Abstimmung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Patientensicherheit."
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Konkret hat das Europäische Parlament beschlossen, dass automatische
Dringlichkeitsverfahren eingeleitet werden, wenn z.B. ein
Mitgliedstaat ein Arzneimittel vom Markt nimmt, ebenso soll dieses
Verfahren eingeleitet werden, wenn ein Unternehmen keine Verlängerung
der Zulassung beantragt. Des Weiteren müssen Pharmaunternehmen
transparenter agieren und die Liste der Arzneimittel, die einer
Überwachung bedürfen, wird verlängert. "Um mehr Sicherheit im
Medikamentenbereich zu erzielen, brauchen wir auch die Mitarbeit von
Gesundheitspersonal und Patienten. Wenn es gelingt, alle Beteiligten
einzubinden, dann ist gewährleistet, dass künftig Vorkommnisse wie
beim Diabetesmittel Mediator, dass für 500 bis 2.000 Todesfälle
verantwortlich gemacht wird, nahezu auszuschließen", sagt Kadenbach.
(Schluss) bj/mp
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