- 09.09.2012, 10:04:04
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FPÖ-Kickl: Darabos will Zwei-Klassengesellschaft von Freiwilligen
Milizprämie ist Schlag ins Gesicht für andere Freiwilligenorganisationen
Utl.: Milizprämie ist Schlag ins Gesicht für andere
Freiwilligenorganisationen=
Wien (OTS) - "Minister Darabos diskriminiert mit seinem
Miliz-Prämienmodell den Großteil der Freiwillgenorganisationen in
Österreich indem er eine Zwei-Klassengesellschaft von Freiwilligen
etablieren möchte", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert
Kickl. Der Freiheitliche unterstützte mit seiner Kritik an Darabos
die Aussagen von Spitzenrepräsentanten der Freiwilligen Feuerwehr zu
dieser Thematik.
Die Prämie, mit deren Hilfe Darabos sein Milizmodell erkaufen möchte,
sei generell ein Schlag ins Gesicht aller anderen
Freiwilligenorganisationen, so Kickl weiter. Die Frauen und Männer
der Wasserrettung, der Feuerwehren oder der Bergrettung, um nur
einige zu nennen, würden Freizeit und Urlaube für Aus- und
Weiterbildung nützen, dafür nicht selten finanzielle Opfer in Kauf
nehmen, stünden de facto rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft und
seien oftmals in der Situation, bei Einsätzen ihr Leben riskieren zu
müssen. "Nach Darabos sollen sie alle zum Nulltarif arbeiten, während
der Herr Minister sich um 5000 Euro pro Mann und Jahr eine
Miliztruppe zusammenkauft. Wenn das die sozialistische Interpretation
von Gerechtigkeit ist, dann gute Nacht", so Kickl, der dem Duo
Darabos und Hundstorfer vorwarf, sich zur Durchsetzung eines
ideologischen Projekts zum Totengräber der Zivilgesellschaft in
Österreich zu machen.
Für die FPÖ sei klar: Der Darabos-Plan für die Abschaffung der
Wehrpflicht sei ein gemeingefährlicher Murks, gespickt mit
Ungereimtheiten. "Für Österreich ist eine Wehrpflicht auf Höhe der
Zeit in einer Kombination mit dem Zivildienst die beste Lösung für
die Herausforderungen der Zukunft. Statt sich Milizionäre zusammen zu
kaufen und damit Ungerechtigkeiten herzustellen ist es viel
zielführender, mit diesen Mitteln die Arbeit der bestehenden
freiwilligen Hilfsorganisationen zu verbessern", so Kickl
abschließend.
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