- 07.09.2012, 11:29:24
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Leichtfried: Auseinanderbrechen der Eurozone verursacht mehr Kosten als der Ankauf von Staatsanleihen
FP-Strache tappt wirtschaftspolitisch völlig im Dunkeln
Utl.: FP-Strache tappt wirtschaftspolitisch völlig im Dunkeln=
Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der
SPÖ-EU-Abgeordneten, begrüßt die beschlossenen Anleihenankäufe durch
die Europäische Zentralbank. "All jene, die jetzt gegen die Ankäufe
wettern, nehmen nicht zur Kenntnis, dass dadurch verhindert wird,
dass Spekulanten weiter gegen einzelne Staaten wetten können", sagt
Leichtfried am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.
Insbesondere die Argumentation der FPÖ sei unseriös. "Hier wird den
Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen gestreut, denn es ist
hinreichend belegt, dass ein Auseinanderbrechen der Eurozone den
Steuerzahlern weitaus mehr kosten würde, als die gemeinsamen
Staatsanleihen", betont der Europaparlamentarier. ****
"Aus populistischen Gründen verschweigt Heinz Christian Strache die
Wahrheit. Eine neue WIFO-Studie hat eindeutig gezeigt, dass eine
Redimensionierung des Euroraums (d.h. das Ausscheiden von mehreren
Staaten) für Österreich einen BIP-Verlust von 32 Milliarden Euro für
das Jahr 2014 und 140.000 Arbeitslose mehr bedeuten würde", erläutert
Leichtfried. "Würde sich Strache tatsächlich um die Österreicherinnen
und Österreicher sorgen, dann würde er konstruktiv daran mitarbeiten,
dass die Gemeinschaftswährung erhalten bleibt. Mit
marktschreierischen Argumenten allein wird man die Wirtschaftskrise
nicht lösen können. Strache hat bereits in den vergangenen Jahren
gezeigt, dass er wirtschaftspolitisch völlig im Dunkeln tappt. Würde
Österreich seinem Kurs folgen, dann hätte dies verheerende Folgen für
die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". (Schluss) sv/mp
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