• 05.09.2012, 11:25:36
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FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Anti-Bio-Berichterstattung des ORF

Gesundheitsminister Stöger auf Tauchstation statt um Klarstellung bemüht

Utl.: Gesundheitsminister Stöger auf Tauchstation statt um
Klarstellung bemüht=

Wien (OTS) - Als "skandalös" bezeichnet die freiheitliche
Gesundheitssprecherin NAbg Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein den
Bericht der gestrigen ZIB 2, in dem es um die Qualität von
BIO-Lebensmitteln ging. "Dass diese kaum bzw. nicht mehr Vitamine
als konventionell hergestellte Produkte enthalten, ist nicht neu.
Auch dass sich Fett- und Proteinwerte nicht unterscheiden, ist keine
besonders neue Erkenntnis. Und auch andere Nährstoffe, die primär
von der - generell verbesserungsfähigen - Bodenqualität abhängen,
zeitigen geringe Unterschiede."

"Dennoch", erläutert Belakowitsch-Jenewein, "gibt es einen ganz
entscheidenden Unterschied: den der Pestizidbelastung. Und genau
hier hat der Beitrag dem interessierten Publikum wesentliche
Informationen vorenthalten. Immerhin haben etliche Pestizide
krebserzeugende, erbgutschädigende und reproduktionstoxische
Eigenschaften. Daher sind biologisch erzeugte Lebensmittel sehr wohl
gesünder! Dies als billige Werbefloskel abzutun, wie dies im Zuge
des erwähnten Beitrags getan wurde, ist völlig inakzeptabel. Ich
frage mich - und ihn, warum der Gesundheitsminister nicht sofort
reagiert hat. Herr Stöger erklärt ja so oft und gerne wie wichtig
ihm die gesunde Ernährung der Bevölkerung sei. Hier hätte er
Gelegenheit gehabt, diesbezüglich an Glaubwürdigkeit zu gewinnen.
Aber leider reagiert er mit Schweigen."

"Da auch der ORF-Teletext für die Studienergebnisse einen Aufhänger
wählte, der, freundlich gesagt, tendenziös wirkte, muss die Frage
erlaubt sein, welche Lobbyisten im Hintergrund dieser
Berichterstattung die Fäden gezogen haben. Wie anders wäre zu
erklären, dass Werbebeiträge für konventionell erzeugte Lebensmittel
in den Nachrichtenformaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks
serviert werden? Vom Gesundheitsminister indes erwarte ich eine
klare Stellungnahme zu den Gesundheitsrisiken von Pestiziden", so
Belakowitsch-Jenewein.

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