- 30.08.2012, 14:12:46
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Bayr zum Weltfriedenstag: Wirtschaftliche Interessen dürfen Frieden nicht gefährden
Indigene Völker sind besonders schutzbedürftig
Utl.: Indigene Völker sind besonders schutzbedürftig=
Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September
mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung,
dass wirtschaftliche Interessen den Frieden nicht gefährden dürfen:
"Leider endet die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen, wie
beispielsweise die Verteilung von Ressourcen, immer wieder
gewaltsam. Profite sind aber nicht wichtiger als der Friede unter
den Menschen, sondern hintanzustellen." ****
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ende Juli ein Massaker an
Indigenen in Venezuela verübt wurde. Die Aggressoren waren illegale
Goldschürfer, die vermutlich schon länger ohne Erlaubnis in den
Gebieten der Indigenen nach Gold suchen. Nationalratsabgeordnete
Bayr verurteilt diesen Vorfall am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst auf das Schärfste: "Wirtschaftliche Interessen
dürfen nicht freie Bahn haben! Grund- und Menschenrechte sind
unbedingt zu respektieren." Sie fordert die Aufklärung des Vorfalls:
"Wie kann es sein, dass angeblich jahrelang ohne rechtliche
Grundlage nach Gold geschürft wird und die Goldgräber ein Dorf
auslöschen, um weitere Profite zu machen? Hier gibt es großen
Klärungsbedarf!"
Abschließend betont Bayr, dass Indigene besonderen Schutz
benötigen: "Indigene Völker haben ein besonderes Schutzbedürfnis.
Deren Rechte sind ohne Wenn und Aber sicherzustellen. Am Tag des
Weltfriedens möchte ich betonen, dass Friede nur möglich ist, wenn
die Grund- und Menschenrechte aller Menschen respektiert werden.
Wirtschaftliche Profite sind diesen unterzuordnen!" (Schluss) bj
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