• 27.08.2012, 11:41:36
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FPÖ-Kunasek: Diskussion um Abschaffung der Wehrpflicht ist Wahlkampfgag

Wien (OTS) - "Bürgermeister Häupl und Verteidigungsminister
Darabos sollen endlich zugeben, dass die von ihnen geforderte
Abschaffung der Wehrpflicht nichts anderes als ein völlig enthirnter
Wahlkampfgag ist", sagte der freiheitliche NAbg. Mario Kunasek.
"Wegen ein paar erhofften Prozent mehr bei den kommenden Wahlen
riskieren Rot und Grün eine gewaltige Sicherheitslücke in
Österreich", kritisierte Kunasek den fahrlässigen Umgang mit dem
Heer.

Jeder Österreicher, der schon einmal von Naturkatastrophen
unmittelbar betroffen gewesen sei, müsse für die Wehrpflicht sein,
denn ein Darabos-Berufsheer könne niemals den personellen
Anforderungen entsprechen, die für derartige Einsätze notwendig
seien, betonte Kunasek. Daher bedeute die Abschaffung der
Wehrpflicht auch das Ende des Katastrophenschutzes und das Ende der
Katastrophenhilfe, betonte Kunasek, der ankündigte die Bevölkerung
über diesen sicherheitspolitischen Wahnsinn, den Rot und Grün hier
planen, verstärkt zu informieren.

Erfahrungen aus Ländern mit vergleichsweiser Bevölkerungsgröße
wie Österreich hätten gezeigt, dass es nicht möglich sei Soldaten in
ausreichender Menge zu rekrutieren, die für die Aufrechterhaltung
der Kernaufgaben einer Armee notwendig seien, betonte Kunasek. Zwar
würde der Zulauf zum Heer in wirtschaftlich schlechten Zeiten besser
sein, wenn sich jedoch die Weltwirtschaft wieder erhole sei ein
Personalmangel vorprogrammiert, so Kunasek, der langfristige
Strategien bei Darabos vermisst. "Dem Herrn
Selbstverteidigungsminister geht es offenbar ausschließlich um
seinen eigenen Job, den er gerne auch nach der nächsten Wahl wieder
hätte. Die Sicherheit der Österreicher ist ihm dabei völlig Powidl",
so Kunasek, der die Österreicher warnte auf diese Schalmeienklänge
aus dem Verteidigungsministerium hereinzufallen.

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