- 08.08.2012, 13:29:15
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AUF-AFH Haidinger/FPÖ-Kunasek: Nulllohnrunde für BMLVS nicht hinnehmbar - Zentralausschuss wieder dagegen!
Die Anträge der AUF-AFH im Zentralausschuss am 18.07.2012 und 07.08.2012 fanden keine Mehrheit
Wien (OTS) - Die FCG und FSG Mehrheit des Zentralausschusses beim
BMLVS - und viele Mitglieder und Funktionäre der GÖD - erachten es
nicht von Nöten, dass sie sich für eine Gehaltsanpassung -
Gehaltserhöhung der Bediensteten des BMLVS einsetzen. Bereits am
18.07.2012 hat die AUF-AFH in der Juli Sitzung des Zentralausschuss
den Antrag eingebracht, der ZA/BMLVS möge beim Bundesminister für
Landesverteidigung anregen, dass sich dieser für eine
Gehaltsanpassung von zumindest 3% einsetze, so Haidinger. Der GÖD
dominierte Zentralausschuss verzögerte durch die "Ausrede" die
rechtlichen Grundlagen genau prüfen zu wollen.
Bei der am 07.08.2012 stattgefundenen Sitzung des ZA/BMLVS wollte die
AUF-AFH den Antrag nochmals einbringen und präsentierte auch die
Rechtsinterpretation nach Schragel, wonach dies möglich sei. Der
Antrag fand wiederum nicht die Mehrheit bei den FCG-Kollegen und den
FSG-Genossen. "Es scheint mir", so Manfred Haidinger, Fraktionsführer
der AUF-AFH im Zentralausschuss und Präsident der
Bundesheergewerkschaft, "dass unserer Kollegen und Genossen panische
Ängste haben den im Sommerschlaf befindlichen Vorsitzenden der GÖD -
Neugebauer - zu wecken oder sich in die "pragmatisierten Rechte der
GÖD" einzumischen. Es ist für mich unvorstellbar, dass diese
einmalige Chance, über die Personalvertretung eine Gehaltserhöhung
für unsere Bediensteten analog der ÖBB (3,6%) zu erreichen so
vergeben wird."
Auch der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek, selbst
Unteroffizier beim Österreichischen Bundesheer, stößt ins selbe Horn.
"Es ist für mich unverständlich, dass die FCG und die FSG anscheinend
aufgehört haben die Interessen der Bediensteten zu vertreten", so
NAbg. Kunasek. Der Freiheitliche fordert die zuständigen
Personalvertreter der FCG und der FSG mit Nachdruck auf, ihre Aufgabe
ernst zu nehmen und sich für eine Gehaltserhöhung der Bediensteten
des BMLVS einzusetzen.
"Ich fordere die einzelnen Dienststellenausschüsse auf, den Druck in
Richtung ZA/BMLVS zu erhöhen und Anregungen gem. PVG hinsichtlich
einer Gehaltserhöhung zu beschließen und an ihren Dienstellenleiter
heranzutragen", so Haidinger. "Es kann nicht sein, dass die
Gehaltserhöhung für unsere Bediensteten vom alleinigen Gutdünken und
den Machtspielchen in der GÖD abhängig sind."
Rückfragehinweis:
Manfred Haidinger, Amtsdirektor/Hauptmann
Fraktionsführer der AUF-AFH
Präsident der Bundesheergwerkschaft
Tel: 0660 622 0000
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