• 08.08.2012, 13:20:36
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: 18 Millionen für Ersatzprodukte belegen Scheitern der Drogenpolitik

Viel mehr Therapieplätze und drastische Strafen für Dealer sind Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Medienberichten zufolge hat die Wiener
Gebietskrankenkasse im Vorjahr 18 Millionen Euro für
Drogenersatzprodukte ausgegeben, im Vergleich zum Jahr 2001
entspricht dies einer Versechsfachung oder einer Steigerung um satte
500 Prozent. "Deutlicher kann man das Versagen der Drogenpolitik
nicht aufzeigen", stellt dazu FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein fest.

"Offensichtlich greifen immer mehr Kinder und Jugendliche zu dem
immer größeren Angebot an Giften. Erschreckend ist in diesem
Zusammenhang auch die Reaktion der verantwortlichen Politiker:
Während der zuständige Bundesminister überhaupt nichts von sich gibt
und seinem Sommerschlaf im Urlaub frönt, spricht der Wiener
Drogenbeauftragte David gar von einer Erfolgsgeschichte. Dieser
Zynismus ist unerträglich. Erfolgreich sind höchstens die Dealer, die
den Kindern im Wissen um die Gefährlichkeit das Gift verkaufen",
erklärt Belakowitsch-Jenewein.

Es sei höchste Zeit, ausreichend Therapieplätze zur Verfügung zu
stellen und sich an Ländern wie Schweden zu orientieren, die ihr
Drogenproblem durch Zwangsentzug einerseits und durch drastische
Strafen für Dealer auf der anderen Seite in den Griff bekommen haben,
rät die FPÖ-Gesundheitssprecherin den Verantwortlichen um Minister
Stöger.

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