• 10.07.2012, 14:40:13
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FPÖ/AUF: Sparkurs an falscher Stelle wird zum Sicherheitsfiasko

Personaleinsparungen - Wachposten in der Justizanstalt Stein bleiben unbesetzt

Wien (OTS) - Während man genügend Geld zur Verfügung hat, um den
Häftlingen in österreichischen Justizanstalten die Freizeit zu
verschönern, greift das Justizministerium bei den Bediensteten zu
drastischen Sparmaßnahmen. "Bei uns in der Justizanstalt Stein hat
man zwei Nachtdienstposten eingespart. Ein gesamter Beobachtungsturm
steht seither in der Nacht leer", beklagt Justizwachebeamter und
AUF-Personalvertreter Roman Söllner.

"Das Ministerium gibt Geld dafür aus, dass die Häftlinge eine
Freizeitbetreuung erhalten, wie sie sich so manche Familie in
finanziell schwierigen Zeiten nur wünschen kann. Gleichzeitig wird
beim Justizpersonal die Sparschraube angesetzt. Posten werden
gestrichen und die Bediensteten fehlen reale Ansprüche auf
Erholungszeiten. Unsere Jusitzwachebeamten werden dadurch regelrecht
in ein "Burn Out" und in den Krankenstand gedrängt. Das muss ein Ende
haben", so AUF-Zentraulausschussmitglied Siegfried König.

In dieselbe Kerbe schlägt der Freiheitliche Nationalratsabgeordnete
Christian Lausch: "Die Dienstposten-Streichung in Stein zeigt uns,
dass das Ministerium an der falschen Stelle spart. Anstatt jeglichen
Luxus für Häftlinge zu finanzieren, muss man endlich wieder
hinsichtlich Sicherheit ansetzen und das Personal aufwerten."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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