- 06.07.2012, 13:29:53
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Nationalrat - BM Stöger: Mehr Qualitätssicherung und Patientenrechte bei Schönheits-OPs
Besonderer Schutz für junge Menschen notwendig
Wien (OTS/SK) - "Die Neuregelung ästhetischer Operationen sichert
mehr Qualität im österreichischen Gesundheitswesen und schützt die
Patientinnen und Patienten", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger
heute, Freitag, im Nationalrat. Es gäbe zahlreiche Erfahrungen von
Männern und Frauen, die aufgrund von Qualitätsproblemen enttäuscht
von Schönheitsoperationen sind. "Deshalb versuchen wir die Qualität
zu verbessern und sicherzustellen, dass nur mehr jene Ärztinnen und
Ärzte ästhetische Eingriffe vornehmen können, die über die
entsprechende Ausbildung verfügen", erklärte Stöger. Ganz wesentlich
sei es auch, junge Menschen zu schützen und Werbung im Feld der
Schönheitsoperationen zu verbieten oder stark einzuschränken. ****
Zum Schutz der jungen Menschen werden Wartefristen eingeführt, in
denen die Patientinnen und Patienten genügend Zeit zur Reflexion über
den Eingriff haben. "Gemeinsam mit Psychologinnen und Psychologen
soll überlegt werden, ob man die Operation wirklich will, was der
Eingriff bedeutet und von wem man möglicherweise beeinflusst wird",
erläuterte der Gesundheitsminister. Bis zum 16. Lebensjahr werden
ästhetische Operationen - wenn nicht medizinisch indiziert -
überhaupt verboten.
Der Gesundheitsminister sprach der Ärztekammer besonderen Dank aus,
die an dem Gesetzesentwurf intensiv mitgearbeitet hat. "Mit diesem
Entwurf ist uns eine Verbesserung der Qualität und ein Stärkung der
Patientenrechte gelungen", betonte Stöger. (Schluss)
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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