• 06.07.2012, 10:27:14
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Bayr begrüßt den Vorschlag der UN, eine Umwelt- und Finanzsteuer einzuheben

UN rechnet mit zusätzlichen 400 Milliarden US-Dollar

Wien (OTS/SK) - Auf den Rückgang der staatlichen Mittel für
Entwicklungszusammenarbeit und Spenden reagiert die UN mit einem
Vorschlag, mit dem zusätzliche Gelder für die Armutsminderung und den
Klimaschutz lukrieren werden könnten. 400 Milliarden US-Dollar (322
Milliarden Euro) sollen durch eine weltweite Öko- und Finanzsteuer
generiert werden. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale
Entwicklung, begrüßt den Vorschlag am Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst: "Ich freue mich, dass die UN als Verbündete für die
Einführung einer Transaktionssteuer gewonnen werden konnte. Der
Entwurf sieht eine Währungstransaktionsteuer für die vier größten
Währungen, Dollar, Euro, Pfund und Yen von 0,005 Prozent vor. Dadurch
sollen 40 Milliarden US Dollar zusammenkommen." ****

250 Milliarden Dollar sollen durch eine Steuer auf Kohlendioxid von
25 Dollar pro Tonne eingenommen werden. Petra Bayr dazu: "Eine
Vereinheitlichung des Zertifikathandels ist sinnvoll und vor allem
dann zielführend, wenn auch die wirklich großen Emittenten wie die
USA und China mit an Bord sind. So könnten umweltpolitische
Lenkungseffekte erreicht werden, die zu weniger Emissionen führen",
ergänzt Bayr. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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