- 03.07.2012, 16:09:33
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Medizinische Assistenz-Berufe-Gesetz - Oberhauser: Qualität für Patientinnen und Patienten steht im Zentrum
MAB-Gesetz modernisiert medizinische Assistenzberufe - Neue Ausbildungen und Berufsbilder
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser hat am
Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betont, dass die Neuregelung
für medizinische Assistenzberufe (Medizinische
Assistenz-Berufe-Gesetz, MAG-Gesetz) eine grundlegende Modernisierung
und Anpassung an aktuelle Erfordernisse darstellt. "Mit dem Gesetz
werden fundierte Ausbildungen eingeführt, die Durchlässigkeit zu
anderen Berufsbildern erhöht, es bietet Wiedereinsteigerinnen und
Wiedereinsteigern Berufschancen und schafft nicht zuletzt die nötige
Anerkennung für diese wichtigen Berufe", sagt Oberhauser. Die Kritik
der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst kann die Abgeordnete daher nicht
nachvollziehen. Hilfsberufe dürfen nicht mit komplizierten
medizinischen Anwendungen betraut werden, entkräftigt die Abgeordnete
die Kritik: Es gehe nur um einfache, standardisierte Tätigkeiten. "Im
Zentrum steht immer die Qualität und damit die Sicherheit für die
Patientinnen und Patienten", so Oberhauser. ****
Die derzeitigen, veralteten Regeln für medizinisch-technische
Fachdienste und Sanitätshilfsdienste seien veraltet, sie stammen aus
dem Jahr 1961. Die Neuregelungen von Gesundheitsminister Alois Stöger
im MAB-Gesetz sehen daher vor, aus den bisherigen Hilfsdiensten neue
Berufsbilder und Ausbildungen zu schaffen, die den modernen
Anforderungen des Gesundheitswesens entsprechen. Die nunmehrigen
medizinischen Assistenzberufe sollen etwa durch fundiertere und auch
leicht kombinierbare Ausbildungen breit einsetzbar sein. Dazu tragen
die modularen Ausbildungen - ein gemeinsames Basismodul und
berufsspezifische Aufbaumodule - bei. "Mehrfachqualifikationen und
somit der fächerübergreifende Einsatz werden damit leichter möglich
sein", betont die SPÖ-Gesundheitssprecherin.
Das neue Gesetz soll u. a. die medizinischen Assistenzberufe
Laborassistenz, Gipsassistenz, OP-Assistenz, Ordinationsassistenz
oder Röntgenassistenz regeln. Der Erwerb der medizinischen
Fachassistenz setzt das Verfassen einer Fachbereichsarbeit voraus,
Absolventinnen und Absolventen steht dann der Zugang zur
Berufsreifeprüfung offen.
Die Regierungsvorlage zur Etablierung moderner Berufs- und
Ausbildungsregelungen für medizinische Assistenzberufe hat bereits
mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, den Grünen und BZÖ den
Gesundheitsausschuss des Nationalrats passiert. "Nach
jahrzehntelanger Diskussion gibt es endlich einen Fortschritt, der
diese Gesundheitsberufe fit für die Zukunft macht", sagt Oberhauser.
(Schluss) bj/gd
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Tel.: 01/53427-275
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