- 28.06.2012, 09:57:00
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FPÖ: Hofer: Heinisch-Hoseks kalter Krieg gegen Kinderrechte!
Frauenministerin bremst einmal mehr die geplante Familienrechtsreform
Wien (OTS) - "Der Mangel an Selbsterkenntnis ist die Essenz der
Ignoranz, und das führt zu unermesslichem Leid auf der Welt. Wenn
Frauenministerin Heinisch-Hosek den neuen Entwurf zum Familienrecht
verzögert und inhaltlich unter dem Motto 'Qualität vor Tempo'
ablehnt, fehlt es ihr genau an dieser Selbsterkenntnis und vor allem
an Empathie für die Betroffenen - die Trennungsopfer, die
Scheidungskinder, denn diese haben diese Familienpolitik des kalten
Kriegs auszubaden", erklärt der stellvertretende FPÖ-Obmann NAbg.
Norbert Hofer zum neuerlich aufgeflammten Streit zwischen den
Regierungsparteien um die gemeinsame Obsorge.
Es habe auch nicht viel mit Qualität zu tun, wenn bei jeder
Familienrechtsreform der rot-schwarzen Koalitionen nicht der
SPÖ-Justizsprecher mit der Justizministerin verhandle, sondern
ausschließlich die feministisch-orthodoxe und in der Sache
unzuständige Frauenministerin. "So kommt es dann, dass nicht einmal
der Vorschlag von Justizministerin Karl angenommen wird, wonach Väter
die gemeinsame Obsorge beantragen können und das Gericht nach einer
bestimmten Frist dann darüber entscheidet. Eine vom Richter
festzulegende Doppelresidenz lehnt die obsorge-phobische
Frauenministerin ebenfalls ab", beklagt Hofer die Blockadepolitik.
"Die FPÖ gibt Kindern weiterhin den Vorrang, denn die Diskriminierung
von Kindern in Scheidungsverfahren muss gestoppt werden. Wir werden
nicht müde, ein modernes, verantwortungsbewusstes, kind-zentriertes
Scheidungsrecht in Form einer verpflichtenden gemeinsamen Obsorge zu
fordern, wie es in der Schweiz, Deutschland und Dänemark bereits gut
funktioniert", so Hofer abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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