• 14.06.2012, 15:44:52
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FPÖ: Strache: Grünes Trauma wird wieder sichtbar

Glawischnig hat Abwahl bis heute nicht verwunden - FPÖ lebt demokratischen Grundkonsens

Wien (OTS) - Bei der Debatte über den grünen Antrag auf Abwahl des
Nationalratspräsidenten meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache,
dass heute wieder einmal das grüne Trauma sichtbar werde. Eva
Glawischnig sei selbst einmal dritte Nationalratspräsidentin gewesen,
habe diese Position aber nach einer demokratischen Wahl verloren, was
weder sie noch die Grünen bis heute verwunden hätten. Seit damals
müsse man in Permanenz erleben, wie mit Diffamierungen und Kampagnen
gegen den nunmehrigen dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf
vorgegangen werde.

Strache betonte nachdrücklich, dass die FPÖ weder mit Antisemitismus
noch mit dem NS etwas gemein haben. "Wir lassen uns das von Ihnen
nicht in linksextremistischer Diktion vorwerfen", so Strache an die
Adresse der Grünen. "Wir leben den demokratischen Grundkonsens."

Die Vorwürfe gegen Graf wies Strache entschieden zurück. Hinsichtlich
der Wahlvorschläge erklärte der FPÖ-Chef, dass Barbara Prammer
beispielsweise am Wahlvorschlag 2008 als Soziologin geführt worden
sei, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt Nationalratspräsidentin mit
Berufsverbot gewesen sei. Frau Tamandl kandidierte als
Steuerberaterin, obwohl sie lediglich Steuersachbearbeiterin sei. Und
Bundespräsident Fischer wiederum habe als ordentlicher
Universitätsprofessor kandidiert und offenbar vergessen, das Wort
"titularisch" hinzuzufügen, wie es korrekt gewesen sei.

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