- 04.06.2012, 13:07:46
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FPÖ-Kickl: SPÖ muss EADS-Rapid-Verbindungen aufklären
Wien (OTS) - "Die SPÖ muss ihre Verstrickungen in der
Rapid-EADS-Affäre offen legen", forderte heute der freiheitliche
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. So sei es schon verwunderlich,
dass die VIP-Tribüne Rapids einer Parteiveranstaltung der SPÖ gleiche
und man sich dort mit dem Sponsor EADS "auf ein Packl haue", so
Kickl, der hier besonders die SPÖ-Politiker Alfred Gusenbauer, Josef
Cap, Heinz Fischer, Rudolf Edlinger und allen voran Norbert Darabos
erwähnte.
So sei etwa Darabos in dem Jahr SPÖ-Bundesgeschäftsführer geworden,
in dem Rapid in großen finanziellen Schwierigkeiten gesteckt habe und
durch Sponsor-Millionen von EADS gerettet worden sei, um die
Vertrauensbasis zur SPÖ, wie es heiße, herzustellen. Dass
ausgerechnet Parteimanager und VIP-Darabos später als
Verteidigungsminister für die Eurofighter-Nachverhandlungen
verantwortlich sei, lasse einmal mehr massive Zweifel an der
tatsächlichen Nachhaltigkeit dieser Bemühungen aufkommen. Es müßten
überdies Verdachtsmomente dahingehend geprüft werden, ob neben den
Kassen von Rapid nicht auch jene der SPÖ oder ihrer
Vorfeldorganisationen Ziel von Zuwendungen des Rüstungskonzerns
gewesen sein könnten.
Wie der "Kurier" aufgedeckt habe, sei die SPÖ ja in ein Geheimprojekt
involviert gewesen, bei dem SPÖ-Granden - allesamt Rapid-Fans - zu
einer gemäßigten Kritik am umstrittenen Eurofighter-Deal bewegt
werden sollten. Interessanter Weise falle dieses Geheimprojekt mit
der wundersamen Sanierung der Finanzen der Bundes-SPÖ zusammen, sieht
Kickl dringenden Aufklärungsbedarf. Besonders genau sei hier die
Rolle von Norbert Darabos zu untersuchen, der als damaliger
SPÖ-Bundesgeschäftsführer und nunmehriger Verteidigungsminister das
Missing Link zwischen Partei, Rapid und EADS darstelle.
Diese Affäre zeige deutlich, dass die SPÖ sich nicht nur bei einer
Regierungsbeteiligung kräftig im Lobbyingsumpf verstrickt sei,
sondern auch in der Opposition weiß, wie man sich Vorteile
verschaffe, so Kickl, der dringend eine Offenlegung der involvierten
SPÖ-Granden forderte.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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