- 31.05.2012, 11:24:21
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FPÖ: Kickl: Untragbarer Jagdjournalismus gegen Graf wird auf die Spitze getrieben
Zeitungen setzen Ehrenkodex der Presse systematisch außer Kraft
Wien (OTS) - "Die Medienhetze auf den Dritten
Nationalratspräsidenten Martin Graf nimmt immer skurrilere und
untragbare Formen an", erklärt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl zu den neuesten Zeitungsberichten. "Die bedauernswerter
Weise in die Fänge höchst dubioser Berater geratene Frau Meschar wird
ohne Rücksicht auf Verluste für das große gemeinsame Ziel des
heimischen Blätterwalds instrumentalisiert, den politisch unliebsamen
Graf aus dem Amt zu jagen", stellt Kickl fest. Dass dies gar nicht
das Ziel von Frau Meschar sei, werde dabei natürlich außer Acht
gelassen.
Manche Zeitungen gingen dabei sogar so weit, auf den Ehrenkodex der
österreichischen Presse zu pfeifen, in dem klar festgeschrieben sei,
dass Beschuldigungen nicht erhoben werden dürfen, "ohne dass
nachweislich wenigstens versucht worden ist, eine Stellungnahme der
beschuldigten Person(en) oder Institution(en) einzuholen". Dies
betreffe aktuell "Die Presse", die "Kleine Zeitung" und den
"Online-Standard". Aber auch in den sonstigen Berichten seien die
Stellungnahmen Grafs nur berücksichtigt worden, wenn sie ins Konzept
des Artikels passten, und selbst dann nur in minimaler Form, während
den immer abstruser werdenden Anschuldigungen breitester Raum
gewidmet werde.
"Wenn die böse Absicht nicht bekannt wäre, müsste man die betroffenen
Journalisten zu einem Grundkurs in Recherche und journalistischer
Sorgfalt verpflichten", erklärt Kickl. Die Causa der Meschar-Stiftung
zeichne in der Berichterstattung ein Zerrbild eines politisch
motivierten Kampagnenjournalismus, der offenbar dem - durch Umfragen
und Studien belegten - Linksdrall der heimischen Medienszene
geschuldet sei.
Kickl fordert in diesem Zusammenhang auch den Presserat auf, ein
kritisches Auge auf die Berichterstattung in dieser Angelegenheit zu
werfen und auf die Einhaltung der ethischen Standards des heimischen
Journalismus zu achten.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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