- 25.05.2012, 11:07:17
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FPÖ: Strache: Griechenland und die EU auf neue Beine stellen
Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro wird zu künstlichem Horrorszenario hochstilisiert
Wien (OTS) - SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und
ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter behaupten stets, dass eine Rückkehr
zu Landeswährungen mit erheblichen Kosten verbunden wäre. "Ein
gewaltsamer Beibehalt aller Länder in der Eurozone etwa nicht? Im
Unterschied zu frei erfundenen Horrorzahlen, wie "teuer" ein Ausstieg
ausgewählter Länder aus der Eurozone käme, geht es bei der
derzeitigen "Politik" aber um reale Summen - oder besser Unsummen. Es
kommt natürlich immer auf die Fristigkeit der Betrachtung an, ich bin
jedenfalls davon überzeugt, dass ein Ausstieg schwacher
Volkswirtschaften aus dem Euro wesentlich weniger kostet und mehr
Nutzen stiftet als jede Alternative", so FPÖ-Bundesparteiobmann HC
Strache angesichts der aktuellen Diskussionen.
Dass beispielsweise der Wert der auf Euro lautenden Schulden neu
festgelegt werden müsse, sei noch so eine künstliche Dramatisierung
eines nicht vorhandenen Problems. "2001 hatte Griechenland einen
festen Umtauschkurs von der Drachme zum Euro vereinbart. Derselbe
Kurs kann wieder zum Tragen kommen. Alle Forderungen und
Verbindlichkeiten im Geltungsbereich des den Umstieg regelnden
griechischen Gesetzes werden zum Tag X im genannten Verhältnis
umgestellt", beschreibt der FPÖ-Bundesparteiobmann ein mögliches
Szenario.
Was nach dieser Stunde null dann passiere (Stichwort: Abwertung), sei
eine andere Geschichte. "Griechenland und die Rest-EU sollen auf neue
Beine gestellt werden", so Strache. "Als erste Starthilfe bekommt
Griechenland daher einen weiteren - nominalen - Schuldenschnitt
geschenkt, der angesichts seiner erwarteten wirtschaftlichen Erholung
mittelfristig einen ziemlichen Schub geben könnte. Treffen würde es
dabei nur Spekulanten." Für die möglichen Verluste von politisch
fehlgeleiteten Institutionen wie der EZB und der OeNB hätten deren
Entscheidungsträger wie OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald
Nowotny die Verantwortung zu übernehmen.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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