- 23.05.2012, 10:03:42
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Die Armutskonferenz: Sozialfonds Europas effektiv gegen Armut einsetzen!
Europaweite Petition: 20% der European Social Fonds für sozialen Ausgleich und gegen Armut investieren. Sign Now! Unterzeichne Jetzt!
Wien (OTS) - "Zu einer effektiven Politik gegen Armut", ruft die
Armutskonferenz die Regierungschefs Europas auf. Mit einer
europaweiten Petition drängt das Anti-Armutsnetzwerk darauf, "20% der
europäischen Sozialfonds direkt zur Armutsbekämpfung einzusetzen".
"Lippenbekenntnisse für ein soziales Europa reichen nicht aus, es
gilt jetzt in ganz Europa mit aller Kraft in Soziales, in Bildung,
Gesundheit und gute Arbeitsplätze zu investieren, damit es den
Menschen in Europa - und damit auch der Wirtschaft - gut gehen kann.
Die Strategien und Pläne dafür liegen längst auf dem Tisch. Ein
soziales Europa ist möglich und steht nicht im Widerspruch zu
wirtschaftlichem Erfolg. Wir erwarten von Bundeskanzler Faymann und
Außenminister Spindelegger, dass sie sich verstärkt für ein soziales
Europa einsetzen und die bisherigen negativen Entwicklungen bremsen."
Der bisherige Kurs der europäischen Regierungschefs zielte auf Abbau
sozialstaatlicher Leistungen und Infrastruktur sowie Druck auf die
Löhne. Die verabschiedeten Rechtsakte zementierten die
finanzpolitischen Ungleichgewichte zu Lasten der sozialen Stabilität.
Sie stehen damit auch im Widerspruch zum offiziellen EU-Ziel der
Armutsbekämpfung, wie es im Zuge der Europa-2020-Strategie von allen
Staatschefs formuliert wurde.
In Wirklichkeit braucht es mehr Europa und mehr Demokratie
Anlässlich des heutigen Treffens der europäischen Staatschefs
spricht sich die Armutskonferenz für "mehr Europa und mehr
Demokratie" aus was die zukünftige Linie der Sozial- und
Wirtschaftspolitik betrifft. "So wie bisher kann das nicht weiter
gehen. In Wirklichkeit braucht es mehr Europa und mehr Demokratie:
Zur besseren Zielsteuerung braucht es Indikatoren (Scoreboards) zu
Arbeitslosigkeit, Qualität der Jobs und zu sozialen Entwicklung, aber
auch zur Steuerstruktur. Mehr Europa und mehr Demokratie heißt: Nicht
nur für die Stabilisierung des Finanz- und Bankensektors eintreten,
sondern auch für die Stabilisierung des sozialen Ausgleichs", so die
Armutskonferenz: "Europa wird sozial sein, oder es wird nicht mehr
sein".
In Europa sind 80 Millionen Menschen derzeit von Einkommensarmut
betroffen, arbeiten in Billigjobs, als working poor, haben starke
physische oder psychische Beeinträchtigungen, oder können sich Wohnen
nicht leisten.
Diese Kampagne zur besseren Armutsbekämpfung wird von der
Europäischen Armutskonferenz (www.eapn.org) geführt.
gemeinsam mit :The Homeless (FEANTSA), Caritas Europa, Eurochild,
Eurodiaconia, AGE Platform, as well as the Platform of European
Social NGOs (Social Platform), Solidar, the European Women's Lobby,
the European Disability Forum (EDF) , the European association of
Service Providers for Persons with Disabilities (EASPD), the
International Council on Social Welfare (ICSW) Europe, Workability
Europe and the International Federation of Social Workers (IFSW)
Europe.
Sign NOW! Unterzeichne JETZT!
http://www.ots.at/redirect/povertyreduction
Rückfragehinweis:
Die Armutskonferenz
www.armut.at
Tel.: 01/ 402 69 44 (Koordinationsbüro) oder
Tel.: 0676/ 544 26 46 (Michaela Moser)
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