- 22.05.2012, 13:59:30
- /
- OTS0188 OTW0188
Leichtfried/Regner: EU-Parlament soll Druckmittel gegen Gewalt in Kolumbien nutzen
SPÖ-Europaabgeordnete wollen unhaltbare Lage bei Gewerkschaftern mit dem Freihandelsabkommen mit Kolumbien verknüpfen
Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum
Handelsabkommen zwischen der EU einerseits und Kolumbien und Peru
andererseits betonen die beiden SPÖ-Europaabgeordneten Jörg
Leichtfried und Evelyn Regner, alle Mittel ergreifen zu wollen, um
die unhaltbare Gewalt vor allem gegen Gewerkschafter in Kolumbien zu
beenden. "Menschenrechte sind rechtlich sehr schwer international
umsetzbar. In den Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen ergeben
sich aber Möglichkeiten, Sozial- und Umweltstandards einzufordern.
Darauf muss jetzt das Europäische Parlament achten", sagt
SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried, Mitglied im zuständigen
Ausschuss für internationalen Handel, am Dienstag. ****
Evelyn Regner war als Mitglied in der Delegation für die Beziehungen
zu den Ländern der Andengemeinschaft bereits mehrere Male vor Ort in
Kolumbien, um Verbesserungen zu verhandeln. "Der Anführer der
Gewerkschaft Sintracorteros wurde erst kürzlich ermordet.
Gewerkschafter von Konzernen erhalten permanent Todesdrohungen von
kolumbanischen Paramilitärs. Solange sich hier nichts ändert, ist
Kolumbien nicht bereit für ein Freihandelsabkommen mit Europa. Das
muss für alle Beteiligten klar sein, um endlich Veränderungen
herbeizuführen", erläutert Regner, Mitglied im Ausschuss für
Beschäftigung und soziale Angelegenheiten. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






