• 21.05.2012, 10:35:47
  • /
  • OTS0073 OTW0073

FPÖ-Strache: Darabos ist "unerträglich" - Israel-Kritik entbehrlich

Wien (OTS) - "Für solche Regierungsmitglieder muss man sich als
Österreicher schämen", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann
Heinz-Christian Strache in Reaktion auf die von Darabos geäußerte
Kritik an Israels Außenminister Avigdor Lieberman, den der
Verteidigungsminister als "unertäglich" bezeichnet hat. "Der einzige
der hier unerträglich ist, ist Darabos selbst", so Strache.

Es stehe einem Zivildiener wie Darabos in keinster Weise zu die
Verteidigungspolitik Israels zu beurteilen oder gar zu kritisieren,
so Strache, zumal hunderte österreichische Soldaten im UN-Einsatz auf
den Golanhöhen stationiert seien und den brüchigen Frieden in der
Region zu überwachen hätten. "Diese Aussage Darabos ist ein Affront
gegenüber eines befreundeten Staates, der durch äußere Feinde in
seiner Existenz gefährdet ist", betonte Strache, der von Darabos eine
umgehende Entschuldigung für seine Entgleisung forderte. Damit agiere
Darabos diametral gegen die Tradition Bruno Kreiskys, der stets den
Dialog zwischen den Konfliktparteien gefördert habe, erinnerte
Strache an das traditionelle Engagement des neutralen Österreich in
dieser Region.

Offenbar handle es sich bei dem Ausritt Darabos um einen weiteren
Puzzlestein eines Kurses von gewissen Kreisen in der SPÖ rund um Omar
Al Rawi, die sich durch falsche Toleranz gegenüber dem radikalen
Islam charkterisieren lasse, warnte Strache, der diese
israelfeidliche Aussage des SPÖ-Ministers auch als gefährliches
Signal an die integrationsunwilligen Muslime in Österreich wertete.
Anscheinend gehe es der SPÖ bereits so schlecht, dass sie mit
hetzerischen Methoden die Radikalislamisten bedienen müsse, sagte
Strache, der in diesem Zusammenhang auch auf vergangene
Demonstrationen in Wien verwies, bei denen in den Reihen der
SPÖ-Abordnungen Plakate mit der Aufschrift "Hitler wach auf" zu sehen
waren.

Strache betonte, dass die Meinung des österreichischen
Verteidigungsministers nicht die Meinung aller Österreicher sei, und
forderte Darabos umgehend dazu auf, sich zu entschuldigen. "Die
Freiheitlichen sind an einem Dialog interessiert und lehnen derart
hetzerische und unqualifizierte Äußerungen vehement ab", stellte
Strache klar. "Für mich ist Darabos rücktrittsreif, denn er hat
Österreich nicht nur international blamiert, sondern auch unser
Bundesheer und unsere Neutralitätspolitik kaputt gemacht", schloss
der FPÖ-Obmann.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel