• 21.05.2012, 10:34:45
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FPÖ-Deimek: Bürger wollen ihr Gold

Regierung und Nationalbank stellen sich gegen Bevölkerung

Wien (OTS) - Österreichs Bürgerinnen und Bürger haben mehr als 600
Millionen Euro in Gold investiert. Das Vertrauen in den Euro
schwindet. Gleichzeitig ignoriert die Regierung Anträge, das Gold der
Österreicherinnen und Österreicher im Inland zu lagern.

Die Österreichische Nationalbank und das Finanzministerium machen ein
Geheimnis aus dem Verbleib der Goldreserven Österreichs. "Transparenz
ist das Um und Auf einer Demokratie. Während der Bürger Gold kauft,
ignoriert die Regierung die Sorgen der Bevölkerung. Im letzten
Finanzausschuss hat sich die rot-schwarze Überheblichkeit erneut
gezeigt", kritisiert FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek. Die Petition "Rettet
unser österreichisches Gold" genießt breite Unterstützung. Doch die
Anliegen des Wählers wurden von der Bundesregierung in die
Warteschleife verschoben. Ein entsprechender Antrag nicht behandelt.
"Wieder einmal schreitet man über den Bürgerwillen hinweg. Die
Bevölkerung sichert sich ab und kauft Gold, die Regierung lässt die
staatlichen Bestände links liegen und lagert sie im Ausland.
Vielleicht sogar zum Teil in Griechenland", sorgt sich Deimek.

Selbst dem Parlament und gewählten Abgeordneten werde kaum Beachtung
geschenkt. Zahlreiche Anfragen blieben Großteils unbeantwortet.
Finanzministerium und die Nationalbank machen ein Geheimnis um den
Verbleib des Goldes der Österreicherinnen und Österreicher. "Wir
werden dieses Geheimnis lüften", ist sich Deimek sicher. Das Beispiel
Deutschlands zeige, dass das Eigentum der Bevölkerung und sein
Verbleib nicht ewig verschleiert werden könnten. Der Bundestag
forderte den Rechnungshof auf, diesbezüglich einen entsprechenden
Bericht vorzulegen. Die FPÖ stellte eine Anfrage an den
Rechnungshofpräsidenten, deren Beantwortung in Kürze einlangen wird.
"Von dieser Stelle erwarte ich mir Respekt vor dem Bürger,
Transparenz und Auskünfte", kritisiert der freiheitliche
Nationalratsabgeordnete die Schweigetaktik der Regierungsbank.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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