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OTS0041   16. Mai 2012, 09:38

FPÖ-Hofer: Ausbeutung des Planeten im Namen der Globalisierung ist zu stoppen!

Living Planet Report zeigt gefährliche Ressourcenvernichtung


"Man mag manche in den letzten Jahren gesetzte Kooperation des WWF kritisch sehen", so heute der freiheitliche Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, "mit dem Living Planet Report 2012 legt die Umweltorganisation aber eine wertvolle Auflistung von Problem- und Schieflagen vor, die einmal mehr bezeugt, wie gnadenlos unsere Erde im Namen der Globalisierung ausgebeutet wird."

Ob wir im Jahre 2050 nun zwei oder vier Planeten benötigen würden, um den heutigen Raubbau aufrecht erhalten zu können, sei als plakatives Zahlenspiel wirksam, sonst aber eher nebensächlich. Faktum bleibe, dass die derzeitige Praxis zu massiven Umweltschäden, zur Plünderung einmalig vorhandener Rohstoffe und zu einem dramatischen Artenrückgang führe.

"Und wozu das alles?", fragt Hofer. "Um der Spaßgesellschaft Massenprodukte zur Verfügung zu stellen, die selten benötigt werden, die durch eingebaute Schwachstellen eine äußerst kurze Lebensdauer aufweisen und die einige Großindustrien reich machen, durch die bei ihrer Herstellung heraufbeschworene Bodenvergiftung und Wasserverknappung aber viele Erdbewohner krank und arm machen."

"Hier ist dringend gegenzusteuern", fordert Hofer, der schließt: "Blindwütige Waldabholzung, das Leerfischen der Ozeane, Energieverschwendung und die Einschleppung aggressiver, invasiver Arten wie die Vernichtung überlebenswichtiger Ressourcen sind zu beenden, um einer wachsenden Weltbevölkerung eine einigermaßen gedeihliche Zukunft zu ermöglichen. Andernfalls wird bald ein Millionenheer an Umweltflüchtlingen dort Zuflucht suchen, wo die Rohstoffvernichtungskonzerne heute sitzen. Spätestens dann werden auch die westlichen Industrienationen ein weiteres Großproblem haben."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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