• 16.05.2012, 09:32:21
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FPÖ-Bezirksparteiobmann Mölzer: Bürgermeister Manzenreiters Privatreisen stellen seine Objektivität in Frage

Manzenreiter ist zur sofortigen Offenlegung aller Geldflüsse im Zusammenhang mit den Kosten seiner Reise gefordert

Wien (OTS) - Als höchst problematisch bezeichnete heute der
Villacher FPÖ-Bezirksparteiobmann Wendelin Mölzer, dass der Villacher
Bürgermeister Helmut Manzenreiter just kurz vor der Entscheidung in
der großen Ausschreibungssache der Verkehrsüberwachung Villach mit
dem Chef eines Bewerbers um diesen Großauftrag gemeinsam auf Urlaub
in Florida war.

"Es ist mindestens politisch unvereinbar, mit einem Bewerber um einen
Großauftrag kurz vor der Entscheidung, wem der Auftrag zu erteilen
ist, auf Urlaub zu fahren. Manzenreiter ist aufgefordert, sämtliche
Zahlungsflüsse dieser Reise sowie die Zahlungsflüsse der Stadt
Villach und seiner Unternehmen der letzten 8 Jahre an Firmen von
Martin Ramusch offenzulegen", so Mölzer, der dabei auch die
gemeinsamen Afrikareisen vor zwei und drei Jahren anspricht. "Volle
Transparenz ist nun notwendig, um den entstehenden Verdacht
strafrechtlich relevanten Verhaltens auszuräumen", so Mölzer, der
sich befremdet über derartig mangelhaftes politisches
Fingerspitzengefühl zeigte.

Die Stadt Villach wird auch offenzulegen haben, weshalb sie die
Ausschreibung überraschend widerrufen hat und ob es einen
Zusammenhang damit gibt, dass das Unternehmen von Ramusch, nämlich
die Firma Leon den Zuschlag nicht bekommen hätte sollen, so Mölzer
abschließend.

Rückfragehinweis:

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