- 11.05.2012, 10:22:47
- /
- OTS0088 OTW0088
FPÖ-Hofer: Berlakovich ist aufgerufen, nicht am Rio-Gipfel teilzunehmen
Diverse Gipfeln aller Art zur Rettung des Weltklimas bringen nichts, solange Schwellenländer und USA nicht bereit sind, konkrete Maßnahmen umzusetzen
Wien (OTS) - Es sei ein ziemliche Groteske, die zudem auch noch
eine Unmenge an Steuergeldern koste, dass das heimische
Lebensministerium unter Minister Nikolaus Berlakovich trotz horrender
Hotelkosten am "Rio+20"-Gipfel teilnehme. Die EU habe ihre Teilnahme
aufgrund der zu erwartenden Kostenexplosion bereits abgesagt -
Berlakovich werde aber dennoch plus Delegation anreisen. "Ich fordere
den Umweltminister und seine Entourage sowie meine Kollegen in den
anderen Parlamentsparteien auf, an diesem Schmähgipfel nicht
teilzunehmen. Und zwar nicht nur wegen der Abzocke durch die dort
ansässige Hotellerie sondern vor allem deswegen, weil noch ein Gipfel
wiederum keine Lösungen bringen wird", sagt FPÖ-Umweltsprecher NAbg.
Norbert Hofer.
Die auf Angstmache aufgebaute Hysterie rund um die Rolle Österreichs
bei der Erderwärmung und um unseren Beitrag zur Rettung der Welt sei
vor allem eines: Eine Geschäftemacherei mit der Angst der Menschen
vor dem Untergang des Planeten. Saurer Regen, das Ozonloch und jetzt
der Klimawandel seien hervorragend dazu geeignet, die Politik zu
falschen Maßnahmen zu animieren. Maßnahmen, die keinesfalls Probleme
lösen sondern die Natur eines Freikaufens von der Verantwortung
haben, so Hofer.
"Österreich ist gut beraten, seine eigenen Ziele zum Ausbau der
Nutzung heimischer, erneuerbarer Energiequellen mutig umzusetzen,
anstatt hunderte Millionen Euro in Strafzahlungen zu investieren, die
in Österreich weder der Umwelt helfen noch Arbeitsplätze schaffen.
Die Diskussion Österreichs mit Indien, China oder den USA bei Gipfeln
aller Art zur Rettung des Weltklimas, der Biodiversität oder
zugunsten eines umweltfreundlichen Wirtschaftens dient aus meiner
Sicht nicht zuletzt dem Gaudium der teilnehmenden Politiker und ihrer
Sekretäre. Solange die Schwellenländer und die USA nicht bereit sind,
konkrete Maßnahmen umzusetzen, ist es müßig, einen österreichischen
Politiker zu solchen Lustreisen zu entsenden", betont Hofer.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






