• 10.05.2012, 11:29:34
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GdG-KMSfB-Meidlinger: "Stabilitätspakt nicht zu Lasten der Beschäftigten"

Gemeindedienst braucht einheitliche Gehaltsabschlüsse und klare Spielregeln

Wien (OTS/ÖGB) - "Der Stabilitätspakt darf nicht zu Lasten der
Beschäftigten gehen. Der Österreichische Gemeindedienst braucht klare
Spielregeln", erklärte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der
GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien,
Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger. Eine klare Absage
erteilte er außerdem Gemeindezusammenlegungen im Verwaltungsbereich
ohne politische Konsequenzen.

"Wir brauchen endlich die klare Zusage, dass Gehaltsabschlüsse für
die Bediensteten der Länder und Kommunen künftig wieder bundesweit
eingehalten werden", sagte Meidlinger. Dass die Abgeltung der
Inflation und faire Gehaltszuwächse in Abhängigkeit von Wahlterminen
und Profilierungsanfällen einzelner Landespolitiker stehen, sei ein
unzumutbarer Zustand.

Unmittelbare Einbindung der Vertretung der ArbeitnehmerInnen forderte
der GdG-KMSfB-Vorsitzende außerdem bei der Zusammenlegung von
Gemeinden. "Wo das Sinn macht, werden wir natürlich zu Gesprächen
bereit sein", erklärte Meidlinger. Voraussetzung sei allerdings, dass
es nicht zur Zusammenlegung von Verwaltungsaufgaben kommt, aber keine
politischen Konsequenzen gezogen werden. "Dass die Beschäftigten um
ihre Jobs zittern müssen, den BürgerInnen Verschlechterungen beim
Service zugemutet werden - und dann für BürgermeisterInnen und
KommunalpolitikerInnen alles beim Alten bleibt, kommt nicht in Frage.
Die Sanierung der Gemeindebudgets darf nicht auf Kosten von
Arbeitsplätzen gehen", schloss Meidlinger.

Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (01) 313 16 - 83 615. Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

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