• 08.05.2012, 13:03:14
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FPÖ-Kickl: Totengedenken ist kein Grund für linke Randale

Alle Opfer der grausamen Zeit verdienen ein friedliches Gedenken in Respekt und Würde

Wien (OTS) - Einen Appell an die gewaltbereite Linke, das
"Totengedenken" der Burschenschafter am Jahrestag der Kapitulation
des Nazi-Regimes am heutigen 8. Mai, nicht mit Gewalt und Randale zu
stören, richtete heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl. "Allen Toten und Opfern des grausamen 2. Weltkrieges
auch am Heldentor zu gedenken kann und darf keiner Partei oder
Gruppierung in der Gesellschaft verwehrt sein und auch nicht für
ideologische Zwecke der Diffamierung, Kriminalisierung und linken
Selbstinszenierung instrumentalisiert werden", so Kickl.

"Mit ihrer nachhaltigen Intoleranz und ihrer haltlosen Agitation
gegen Andersdenkende produzieren die linken Proponenten einen
klassischen Selbstfaller und wiederlegen ihren eigenen Anspruch durch
ihr eigenes Handeln, so Kickl. Besonders befremdlich sei dabei die
Rolle der IKG und SOS-Mitmensch, die Schulter an Schulter mit
amtsbekannten Randaliern und Gewaltbereiten die vorderste Front der
Intoleranz bilden würden.

"Die IKG und SOS-Mitmensch haben die volle Verantwortung dafür zu
übernehmen, wenn bei den zu erwartenden gewalttätigen Demonstrationen
Menschen zu Schaden kommen", betonte Kickl. "Es ist höchste Zeit,
linken Randalierern verständlich zu machen, dass Gesetze auch für sie
zu gelten haben, selbst dann, wenn sie sich als Autonome bezeichnen
und unter dem Anspruch des Gutmenschentums auftreten. Brandstiftung,
Bomben, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung,
Körperverletzung, Nötigung und Pöbeleien sind keine legitimen
demokratischen Mittel, sondern nichts anderes als Gewalt", warnte
Kickl vor Ausschreitungen wie sie anlässlich des WKR-Balles
vorgekommen sind und appellierte an die Organisatoren der
Demonstrationen gegen das Gedenken, im Interesse eines würdevollen
Gedenkens aller Opfer von Krieg, Faschismus und Vertreibung, ihre
geplanten Aktivitäten abzusagen.

Es sei ein Akt der moralischen Inkonsequenz und ein Schlag ins
Gesicht der demokratischen Kultur, wenn vom Staat geförderte
Privatvereine zu radikalen Ausschreitungen gegen eine friedliche
Gedenkveranstaltung aufrufen würden, mahnte Kickl zur Mäßigung.
"Gedenken wir in Frieden und Würde allen Opfern des
Nationalsozialismus und Krieges in Österreich sowie den Opfern der
Vertreibung und Ermordung nach 1945, auf welche unserer Gesellschaft
ebenso wenig vergessen darf. Gewalt ist hier fehl am Platz", so
Kickl.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
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