- 08.05.2012, 09:43:31
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Bayr: 8. Mai ist Tag der Befreiung und Grundlage für freies und demokratisches Österreich
Keine FPÖ-Prominenz mehr beim "Totengedenken": Späte Einsicht oder nur reine Wahlkampftaktik der FPÖ?
Wien (OTS/SK) - Heute vor 67 Jahren endete mit der Kapitulation
Nazi-Deutschlands der Zweite Weltkrieg. "Der 8. Mai 1945 hat uns von
der Nazi-Barbarei befreit, die unermessliches Leid und Millionen Tote
verursacht hat. Die Zerschlagung der NS-Diktatur ermöglichte die
Gründung eines freien und demokratischen Österreichs. Daher ist der
8. Mai für alle Demokratinnen und Demokraten ein Tag der Freude, an
dem wir die Befreiung vom nationalsozialistischen Verbrechensregime
feiern und der NS-Opfer gedenken", sagte SPÖ-Nationalratsabgeordnete
Petra Bayr heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass die
Rechten auch heuer wieder am Heldenplatz aufmarschieren und die
angebliche Niederlage beweinen, "ist ein weiterer Beleg für die
ewiggestrige Gesinnung der Teilnehmer am Totengedenken und ein Schlag
ins Gesicht aller Demokratinnen und Demokraten", betonte Bayr. ****
Dieses Wehrmachts- und SS-Gedenken dürfe nicht einfach hingenommen
werden. Umso wichtiger ist es daher, dass es auch heuer wieder
zahlreiche Gegenveranstaltungen (http://www.jetztzeichensetzen.at/)
zu diesem Stelldichein der Ewiggestrigen geben wird, bei denen
klargestellt wird, dass der 8. Mai kein Tag der Trauer um angebliche
"Wehrmachts-Helden" ist, sondern ein Tag, an dem wir jener Menschen
gedenken, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet
wurden, sagte Bayr.
Dass beim heurigen "Totengedenken" - veranstaltet vom Wiener
Korporationsring, der schon rund um den WKR-Ball negativ von sich
reden machte - dem Vernehmen nach kein prominenter FPÖ-Politiker mehr
als Redner teilnehmen wird, wertet Bayr als "grundsätzlich positiv".
"Allerdings bleibt abzuwarten, ob das einer späten Einsicht der FPÖ
entspringt, oder nur wahlkampftaktischen Manövern der FPÖ geschuldet
ist, die sich beim Totengedenken nicht vor aller Augen mit dem
rechten Rand sehen lassen will". Letztes Jahr war FPÖ-Chef Strache
als Redner beim Totengedenken vorgesehen und sagte - nach heftiger
öffentlicher Kritik - erst im letzten Moment ab. (Schluss) mb/sv
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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