- 07.05.2012, 12:37:39
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FPÖ-Strache: Französisches Wahlergebnis: Ein Eurokrat geht - der nächste kommt!
Griechisches Chaos als Folge des verfehlten EU-Kurses
Wien (OTS) - "Frankreich rutscht mit dem gestrigen Wahlergebnis
nach links, am verfehlten EU-Kurs der Grande Nation wird sich aber in
der Sache selbst wenig ändern", sagte der freiheitliche
Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Gerade die Sozialisten
bzw. die Sozialdemokraten seien federführend in Europa, wenn es darum
gehe, einen bürgerfeindlichen Zentralisierungskurs in Europa zu
implementieren. "Keine Mitbestimmung der Völker, Verlust nationaler
Souveränitäten sowie ein währungspolitischer Geisterfahrerkurs, der
Wohlstand und Kaufkraft in Europa immer mehr gefährdet - das sind die
Zutaten der sozialistischen Hexenküchen in Europa, wobei auch
Hollande daran nichts ändern wird", so Strache.
Positiv beurteilte Strache die Pläne zum Verbot des Handels mit
hochspekulativen Produkten und der Trennung des Bankensektors in
einen Investment- und einen Geschäftsbankenbereich. "Das sind
Forderungen, die die FPÖ bereits vor Jahren aufgestellt hat",
erinnerte Strache und bezweifelt allerdings, dass Hollande dies
wirklich umsetzen werde, da sonst nirgends in Europa ein Sozialist
oder Sozialdemokrat in Regierungsverantwortung diese wichtigen
Forderungen tatsächlich vorangetrieben habe. "Es bleibt zu
befürchten, dass es sich hier nur um Lippenbekenntnisse gehandelt
hat", so Strache.
"Die Totalzersplitterung des griechischen Parteiensystems bringt das
Land endgültig ins Chaos", so Strache. Es sei eine Totalabkehr von
Brüssel, der EU und dem Euro zu konstatieren. Wenn die Griechen nicht
bald aus dem Euro entlassen würden und so eine Chance auf Gesundung
der Staatsfinanzen und der Wirtschaft erhielten, dann drohe nicht nur
Griechenland ins Abseits zu gleiten, sondern auch die restlichen
EU-Staaten, warnte Strache.
Eine Trennung in einen Nord- und einen Südeuro sei der einzig
gangbare Weg, wieder wirtschafts- und währungstechnische Stabilität
in Europa herzustellen. Wenn blind am aktuellen EU-Kurs festgehalten
werde, dann drohe in mehreren Ländern nicht nur der politische,
sondern auch der wirtschaftliche Crash, so Strache.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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