• 07.05.2012, 11:33:24
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GdG-Meidlinger: "Beim Stabilitätspakt zählt alles - nur die ArbeitnehmerInnen nicht"

Politik vergibt eine wichtige Chance auf einheitliche Gestaltung der Lohnerhöhungen

Wien (OTS/ÖGB) - "Der Stabilitätspakt bringt für die
MitarbeiterInnen im kommunalen Bereich eine große Enttäuschung. Die
Politik lässt die Chance auf die einheitliche Gestaltung der
Lohnerhöhungen in allen Bundesländern ungenutzt verstreichen",
kritisierte heute, Montag, der Vorsitzende der GdG-KMSfB
(Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie
Berufe), Christian Meidlinger.++++

"Beim Stabilitätspakt wird auf jedes nur erdenkliche Detail Rücksicht
genommen - nur die Interessen der ArbeitnehmerInnen sind der Politik
offenbar nicht wichtig", sagte Meidlinger. Wenn die Landesspitzen
einzelner Bundesländer versuchen, den MitbeiterInnen im kommunalen
Bereich den Ausgleich der Inflation und faire Lohnzuwächse per
Gesetzesbeschluss vorzuenthalten, muss die Bundespolitik für klare
Verhältnisse sorgen. "Lohnabschlüsse müssen in Zukunft wieder
Länderübergreifend umgesetzt werden. Der Stabilitätspakt wäre eine
große Chance dazu gewesen, die entsprechenden Beschlüsse
festzuschreiben. Dass sie jetzt ungenützt vorüberzieht, ist
bedauerlich", schloss Meidlinger.

Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (01) 313 16 - 83 615. Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

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