- 03.05.2012, 10:14:53
- /
- OTS0073 OTW0073
FPÖ: Hofer: Neuerliche Vertagung der Beratungen über freiheitliche Petition für eine verpflichtende gemeinsame Obsorge ist ein Skandal!
Scheidungskinder sind aus der Geiselhaft feministischer SPÖ-Politik zu befreien
Wien (OTS) - "Familienpolitik in Österreich ist eine Geschichte
des Verrats an den Familien, vor allem aber an den Kindern. Das
verdeutlicht der erneute Aufschub der Behandlung der FPÖ-Petition für
eine verpflichtende gemeinsame Obsorge für Kinder im Scheidungsfall
im Parlament. Die Weigerung, sich diesem Thema zu stellen, beweist
aber auch, was das sonst so heilige Wort 'Gleichberechtigung' der
Regierung wirklich wert ist, die eine gleichberechtigte Elternschaft
am politischen Unwillen der SPÖ scheitern lässt", beklagt der
stellvertretende FPÖ-Obmann NAbg. Norbert Hofer. "Es sind nämlich
nicht die Väter, die nicht wollen, es sind Politikerinnen wie
Frauenministerin Heinisch-Hosek, die - entgegen ihren eigenen
Lippenbekenntnissen wie Papamonat und Väterkarenz - den engagierten
Vater gar nicht wollen und in Wirklichkeit die reine Versorgerrolle
des Vaters noch verstärken, in dem sie ihn entmündigen, den Kindern
vorenthalten und zum 'Überweisungsvater' degradieren", konstatiert
Hofer. Aber auch eine engagierte Mutter sei längst nicht mehr
erwünscht. "Die SPÖ arbeitet fieberhaft am totalen Feminismus, der
vorsieht, die Familienförderung so umzubauen, dass das Kindergeld in
den Ausbau der Kinderbetreuung fließt. So wie ihre deutschen
Parteikollegen, die im Kinderbetreuungsgeld nur mehr eine Prämie für
das unerwünschte Fernbleiben von Kinderkrippen und
Kinderbetreuungsstätten sehen", stellt Hofer fest.
Die FPÖ hingegen habe den festen Willen, Familien - auch wenn sie
getrennt sind - bestmöglich leben zu lassen. "Die gemeinsame Obsorge
als Regelfall ist ein wichtiger Schritt, ein Meilenstein in diese
Richtung, zur Wiederherstellung der Kinderrechte, aber auch der
Elternpflichten in diesem Land. Kinder sollen ein möglichst positives
Bild von ihrer Herkunftsfamilie, von ihren leiblichen Eltern, Vater
und Mutter, aber auch den Großeltern haben können. Sie haben ein
Recht darauf", erklärt Hofer.
Link zur Petition:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00061/index.shtml
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






