- 30.04.2012, 13:54:41
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Wirtschaftsbund: Arbeitszeitverkürzung gefährdet Arbeitsplätze und Wirtschaftsstandort
Standortgefährdende Maßnahme ist falscher Weg - Beispiel Frankreich beweist: Arbeitszeitverkürzung schadet der Wettbewerbsfähigkeit
Wien, 30. April 2012 (OTS/Text) - "Wer glaubt, dass durch eine
Arbeitszeitverkürzung Arbeit einfach auf mehr Arbeitskräfte verteilt
werden kann, befindet sich auf einem Irrweg. Wer dieses Argument
gebraucht, unterschlägt die Tatsache, dass die Arbeitszeitverkürzung
in Frankreich zu einer Erhöhung der Personalkosten geführt und sich
damit negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes augewirkt hat.
Statt Beschäftigung zu schaffen, mussten Jobs abgebaut und einige
Verkürzungen bereits wieder zurückgenommen werden", betont der
Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Christoph Leitl,
anlässlich jüngster Aussagen von ÖGB-Präsident Foglar in der heutigen
"ZIB 13.00 Uhr". ****
"Eine Arbeitszeitverkürzung würde dem Arbeits- und
Wirtschaftsstandort Österreich schaden. Arbeitsplätze, Wohlstand und
Wachstum wären somit gefährdet. Vor allem wenn man bedenkt, dass die
in Österreich bereits hohen Lohn- und Lohnnebenkosten für die
Betriebe schon jetzt heimische Arbeitsplätze gefährden", verdeutlicht
der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR
Peter Haubner. "Statt unsere Standortqualität zu riskieren und die
internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu
schwächen, müssen wir die Betriebe entlasten und flexiblere
Arbeitszeiten forcieren. Das war eine der Erfahrungen aus der Krise
2009, wo durch Überstunden, langfristige Durchrechnung von
Arbeitszeiten und Kurzarbeit Auftragsschwankungen von Unternehmen
erfolgreich ausgeglichen werden konnten. Durch mehr Flexibilität
können unsere Unternehmen erfolgreich wirtschaften und Arbeitsplätze
sichern. Mit einer Arbeitszeitverkürzung können wir uns von
Vollbeschäftigung jedoch ganz schnell verabschieden", betont Leitl
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
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