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OTS0056   30. Apr. 2012, 10:26

FPÖ-Kickl: Lage am Arbeitsmarkt weiterhin nicht erfreulich

1.Mai-Reden der SPÖ schaffen keine Arbeitsplätze


Rund 30.000 zugewanderte Ostarbeitskräfte seien kein
Grund für Jubel, kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl die Situation am heimischen Arbeitsmarkt, ein Jahr nach
der Öffnung für Arbeitskräfte aus den 2004 beigetretenen
EU-Mitgliedsstaaten.

Jene im Zuge dieser Öffnung zugezogenen rund 30.000 Menschen seien
schließlich nicht gleichmäßig auf Österreich verteilt, sondern
vorzugsweise in die ohnehin mit hohen Arbeitslosenzahlen belasteten
Ballungsräume gezogen, so Kickl. "Dass es hier zu keinem
Verdrängungswettbewerb mit österreichischen Arbeitskräften gekommen
ist, ist schlicht und einfach nicht richtig", betonte Kickl, der eine
weitere Verschärfung der Situation mit der Öffnung für Bulgarien und
Rumänien befürchtet. Besonders diese beiden Länder hätten ein hohes
Potential an jobsuchenden Arbeitskräften, warnte Kickl, der auf die
hohen Arbeitslosenzahlen in Bulgarien und Rumänien verwies.

Angesichts der morgen zu erwartenden Sonntagsreden der diversesten
SPÖ-Politiker zum 1. Mai, müsse einmal mehr der Vorrang der
Österreicher am österreichischen Arbeitsmarkt eingemahnt werden,
betonte Kickl. Selbst wenn morgen Häupl, Faymann, Hundstorfer und
Konsorten die angeblich so niederen Arbeitslosenzahlen als Leistung
der Bundesregierung herunterbeten würden, dürfe nicht vergessen
werden, dass diese mit rund 300.000 Arbeitssuchenden noch immer enorm
hoch sei, so Kickl, der die in Schulungen und Frühpension versteckten
Arbeitslosen noch gar nicht dazu gezählt hat. Interessant sei auch,
dass es sich die SPÖ auf die Fahnen schreibe, wenn die
Arbeitslosigkeit zurück gehe, wenn sie steige, sei allerdings die
Weltwirtschaftskrise, das Wetter oder sonst jemand verantwortlich,
zeigte Kickl den originellen Umgang der Genossen mit der Wahrheit
auf.

"Die 1.Mai-Reden der SPÖ schaffen keine Arbeitsplätze", betonte
Kickl, der Joboffensiven ebenso vermisst wie klare Konzepte um die
Langzeitarbeitslosen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Vielmehr sei eine Facharbeiteroffensive für Österreich zu starten,
forderte Kickl. "Durch den herrschenden Facharbeitermangel verliert
Österreich Standortqualität", warnte Kickl. "Die internationalen
Trends laufen allesamt auf eine weitere Verschärfung des
Arbeitsmarktes zu", so Kickl, der die Bundesregierung aufforderte
sich nicht mit unangebrachtem Selbstlob über diese dramatische
Entwicklung hinwegzuschwindeln.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0056 2012-04-30 10:26 301026 Apr 12 FPK0001 0337



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