- 24.04.2012, 14:05:02
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Eklat im Finanzministerium - Anti Atom Arbeit nicht gemeinnützig
Freistadt (OTS) - Das Finanzministerium ist der Meinung, dass der
Ausstieg aus der Atomenergie keine Maßnahme des Umweltschutzes sei,
oder dass davon auszugehen sei, dass ein nicht unbeachtlicher Teil
der Allgemeinheit der Anti Atom Bewegung gegenüber negativ
eingestellt ist. Das ist ein handfester Skandal und keinesfalls in
irgendeiner Form tolerierbar. Finanzministerin Fekter kann noch diese
Woche dazu Stellung nehmen.
"Dass derartige Aussagen auf Ministeriumsebene gemacht werden,
entbehrt seinesgleichen und ist ein handfester Skandal. Diese
Aussagen bedürfen aber keines weiteren Kommentars. Sie
disqualifizieren sich zwei Tage vor dem 26. Jahrestag der
Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und ein Jahr nach Fukushima
selbst", so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten
Reaktion.
"Ich möchte auf diese Aussagen daher nicht näher eingehen, sondern
frage mich, was, oder besser noch, wer steckt da eigentlich dahinter?
Wer gab die Order zu diesen unglaublichen Begründungen? Was sind die
realen Hintergründe?", so Manfred Doppler weiter.
"Sollte die Bundesregierung noch irgendein Interesse an ihrer
Glaubwürdigkeit haben, dann ist Ministerin Fekter als erste
gefordert, diesen Skandal aufzuklären und persönlich zu korrigieren.
Sie wird noch diese Woche in Oberösterreich Gelegenheit dazu haben",
so Manfred Doppler weiter und ergänzt abschließend, dass auch
Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler Spindelegger und Umweltminister
Berlakovich dringend aufgerufen sind, dazu klar Stellung zu nehmen.
Rückfragehinweis:
Manfred Doppler
Tel.: +43 664 45 05 015
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