• 18.04.2012, 13:00:51
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FPÖ: Unterreiner: Prostitution darf kein Schlupfloch für weitere Zuwanderung werden

Grüner Antrag zu freiwilliger Sexarbeit bietet organisiertem Verbrechen zusätzliche Möglichkeiten

Wien (OTS) - Die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Heidemarie
Unterreiner hält die im Gleichbehandlungsausschuss debattierte
Initiative der Grünen für gesetzliche Änderungen im Bereich der
Sexarbeit für verfehlt. "Ungeachtet der Tatsache, dass es auch
Menschen gibt, die sich freiwillig prostituieren, muss man erkennen,
dass in diesem Bereich - ähnlich wie im Drogen- oder Waffenhandel -
das organisierte Verbrechen massiven Einfluss nimmt und unzählige
Frauen gegen ihre Willen ins Land gelockt und zur Prostitution
gezwungen werden", so Unterreiner. Wenn hier - wie von den Grünen
verlangt - gesetzliche Lockerungen im Fremdenrecht mit Aufenthalts-
und Niederlassungsmöglichkeiten für zugewanderte Prostituierte kämen,
so eröffne man damit kriminellen Organisationen weitere
Möglichkeiten, um ihrem Geschäft nachzugehen. Gerade in diesem
Bereich werde mit massivem psychischem Druck gearbeitet, sodass die
von Frauen behauptete Freiwilligkeit der Sexarbeit wohl oft nur
vorgetäuscht wäre, hält Unterreiner fest.

Eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse von Prostituierten sowie
auch der vorgeschrieben ärztlichen Kontrollen sei grundsätzlich zu
begrüßen, allerdings sei dies Ländersache. Von dem Plan, hier über
eine bundesgesetzliche Regelung einzugreifen, hält Unterreiner
nichts.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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