• 17.04.2012, 14:04:07
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FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Stöger sollte sich für ein europaweites Verbot der Online-Ordinationen einsetzen

Jammern alleine reicht nicht

Wien (OTS) - Gesundheitsminister Stöger sollte sein Gejammer über
die englische Online-Praxis und deren Angebot auch für die
österreichischen Patientinnen und Patienten lieber bleiben lassen, so
heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein. "Seit Jahren warnen wir Freiheitliche vor
einem drohenden Ärztemangel, seit Jahren fordern wir Freiheitliche
Beschränkungen zum Medizinstudium, seit Jahren warten wir auf eine
umfassende Reform des Gesundheitswesens - allein der
Gesundheitsminister döst vor sich hin und macht nichts. Wenn er jetzt
die Österreicher warnt, so ist das zwar recht nett, wird aber
verzweifelte Patienten in Österreich, die elendslang auf einen
Arzttermin warten müssen, kaum davon abhalten. Außerdem sollte der
Gesundheitsminister überlegen, wie die Ausdehnung der Online-Praxen
verhindert werden kann. Denn eines müsste Stöger auch bewusst sein:
Das ist erst der Anfang und es werden noch viele weitere
Online-Ordinationen folgen", betont die freiheitliche
Gesundheitssprecherin.

"Anstatt sich in Brüssel ständig auf den Bauch zu legen und jeden
Quatsch der von dort kommt lechzend aufzunehmen, sollte sich Stöger
für ein europaweites Verbot der Online-Ordinationen einsetzen.
Jammern allein ist zu wenig. Die Österreicherinnen und Österreicher
verdienen einen aktiven Gesundheitsminister, der sich auch ernsthaft
für deren Belange einsetzt", hält Belakowitsch-Jenewein fest.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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