- 15.04.2012, 12:56:11
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FPÖ: Strache, Neubauer, Venier: Südtirol - Ein Land im Aufbruch
55 Jahre nach Sigmundskron: 6.000 Kundgebungsteilnehmer fordern die Landeseinheit Tirols
Wien (OTS) - Beeindruckt und begeistert zeigte sich
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache von der gestrigen Kundgebung in
Bozen, an der 6.000 Menschen teilgenommen haben. Südtirol sei ein
Land im Aufbruch, das habe der gestrige Tag klar gezeigt. Die FPÖ
werde die Südtiroler nicht im Stich lassen, garantierte Strache. Für
die Freiheitlichen sei Südtirol immer schon ein Herzensanliegen
gewesen. "Südtirol ist keine inner-italienische Angelegenheit",
betonte Strache.
An der erfolgreichen Kundgebung in Bozen haben auch die
freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer und Mathias
Venier teilgenommen. Sie trugen als äußeres Zeichen der Verbundenheit
zu ihren Südtiroler Landsleuten ein Transparent mit der Aufschrift
"Südtirol - eine österreichische Herzensangelegenheit" und "Doppelte
Staatsbürgerschaft - jetzt" beim Marsch mit. "Wir wollten ein Zeichen
gegen die Zwangsbeglückung und permanenten Drohgebärden durch Italien
gegenüber Südtirol setzen", sagte Neubauer dazu.
Der von den Schützen bestens organisierte Freiheitsmarsch in Bozen
ist friedlich verlaufen, die Ansprachen der verschiedenen
Bezirks-Schützenkommandanten beeindruckten die Zuhörer durch die
sachliche Darstellung von Problemstellungen, die im täglichen Umgang
mit Italien zu Tage treten.
Zahlreiche Transparente, auf denen "Ohne Rom in die Zukunft", Ein
Tirol" oder ganz eindeutig "Los von Rom" gefordert wurde, wurden in
die Höhe gehalten. Neben Schützen aus den verschiedensten Südtiroler
Bezirken waren Abordnungen aus dem Bundesland Tirol, dem Trentino und
Vertreter der Separatistenbewegung "Liga Veneta" dabei.
Bereits in den Jahren 2008 und 2009 hatten die Südtiroler Schützen im
Einklang mit großen Teilen der Bevölkerung zu Kundgebungen in Bozen
und Bruneck gebeten, die trotz großer Teilnehmerzahl in den
österreichischen Medien verschwiegen wurden.
"Vier Wochen vor dem unseligen Alpini-Aufmarsch war dieser Aufmarsch
der Schützen, der unter großer Anteilnahme der heimischen Bevölkerung
stattfand, ein wichtiges und auch richtiges Signal an Italien,
endlich nach 93 Jahren das Land südlich des Brenners aufzugeben und
es in die Wiedervereinigung Tirols zu entlassen", stellte der Tiroler
Abgeordnete Venier fest. "Die Verleihung der doppelten
Staatsbürgerschaft soll der erste richtige Schritt für unsere
Landsleute südlich des Brenners zu Erlangung der Tiroler
Landeseinheit sein", ergänzte Neubauer.
"Seit der Kundgebung von Sigmundskron im Jahre 1957 hat es keine
kräftigere Meinungs- bzw. Willensäußerung zur Wiedererlangung der
Tiroler Landeseinheit gegeben, wie dies gestern in beeindruckender
Weise in Bozen geschehen ist", so Neubauer und Venier.
"Alpini-Aufmarsch, Zwangsbeglückung durch die Mameli-Hymne, Verstoß
gegen das Mailänder Abkommen oder Androhung der Klage gegen
Autonomiestatut in Brüssel sind nur ein kleiner Auszug an
Gemeinheiten, mit denen Italien permanent seine Herrschaft über
Südtirol zum Ausdruck bringt und den Menschen die Loslösung von
Italien mehr und mehr als notwendigen Schritt erkennen lässt", so
Neubauer. Das Schützen-Losungswort "Los von Rom", wird die Zukunft
bis zur Erlangung der Landeseinheit bestimmen. Die beiden
Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer und Mathias Venier sind sich
sicher, dass gestern in Bozen der Feuerschein der Fackeln ein neues
Freiheitslicht über ganz Südtirol entzünden konnte.
Ein erster Schritt sei getan. Das alleine werde aber nicht reichen,
um das angestrebte Ziel zu erreichen. Nach dem Motto "Der Freiheit
eine Gasse" unterstützen die freiheitlichen Vertreter auf diesem Weg
alle Ideen, die zu einer Loslösung von Italien beizutragen vermögen.
Die Verleihung der doppelten Staatsbürgerschaft kann hier genauso ein
wichtiger Beitrag sein, wie die Entwicklung eines "Freistaat
Südtirol" als Zwischenschritt bis zur Einmündung in das Recht auf
Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes bis zur endgültigen
Wiedererlangung der Tiroler Landeseinheit, so Neubauer und Venier
abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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