- 04.04.2012, 15:54:35
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Blamable Bilanz 2011 der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Bayr verurteilt mickrige österreichische Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit aufs Schärfste
Wien (OTS/SK) - "Dass Österreich für Entwicklungszusammenarbeit
nur mehr 0,27 Prozent des BNE (Bruttonationaleinkommen) ausgibt, ist
einfach nur peinlich", kommentiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin
für Globale Entwicklung, die neuen Daten der OECD/DAC (Ausschuss für
Entwicklungshilfe). Diese belegen, dass die Kürzungen für
Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2011 in Österreich mit minus 14,4
Prozent besonders drastisch ausgefallen sind: Nur die Sorgenkinder
der EU, Griechenland (-39,3 Prozent) und Spanien (-32,7 Prozent),
setzten den Rotstift noch drastischer an. Dabei sei Österreich eines
der reichsten EU-Länder, so Bayr. ****
"Es ist längst klar, dass wir das international versprochene Ziel,
bis 2015 0,7 Prozent des BNE für Entwicklungszusammenarbeit
auszugeben, nicht erreichen werden. Ich schenke Minister Spindelegger
aber noch so viel Vertrauen, dass er sein aktuelles Versprechen
einhält. 2014 soll seiner Aussage nach die Talsohle der EZA-Ausgaben
erreicht sein, danach müssen wir uns wieder bergauf bewegen und dann
mit mehr Elan als bisher", führt die SPÖ-Entwicklungssprecherin
weiter aus. Zudem fordert Bayr zum wiederholten Mal die Erstellung
eines Stufenplans ein, bis wann Österreich seinen internationalen
Verpflichtungen nachkommen wird. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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