- 04.04.2012, 14:39:40
- /
- OTS0160 OTW0160
Haubner: Grüne Wirtschaftspolitik wäre für Unternehmer die größte Belastung
Bis zu 56 Prozent mehr Sozialversicherungsbeiträge für Selbständige, wenn es nach den Grünen geht
Wien, 04. April 2012 (OTS/Text) - "Wenn sich Eva Glawischnig mit
Ideen zur Wirtschaft meldet, bedeutet das meist drohende Belastungen
für die heimischen Unternehmen", so der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner zu den
jüngsten Aussagen der Grünen-Chefin. "Auf der einen Seite ruft die
Grüne Wirtschaft ständig nach Entlastung für EPUs, ohne aber zu
sagen, wer das bezahlen soll, auf der anderen Seite kommen von den
Grünen Parlamentariern ausschließlich Forderungen, die zulasten der
Selbständigen gehen", so Haubner. Wie sonst wäre es zu erklären, dass
die Grüne Arbeitnehmer/innensprecherin Birgit Schatz ganz aktuell
fordert, dass Selbständige künftig zusätzliche Beiträge für den FLAF
(Familienlastenausgleichs-Fonds) leisten müssen? "Geht es nach den
Grünen, stünden allen Selbständigen massive Beitragserhöhungen ins
Haus. Zum Mindestbeitrag von 51 Euro würde ein FLAF-Beitrag von 30
Euro pro Monat dazukommen - eine Erhöhung der
Sozialversicherungsbeiträge um satte 56 Prozent", rechnet Haubner
vor. ****
Selbstverständlich steht das Thema Vereinbarkeit von Familie und
Beruf auch für Selbständige ganz oben. Das Thema "Wochengeld für
Selbständige" wurde heute von der Grünen Klubchefin jedoch elegant
umschifft. Haubner erinnert die Klubchefin diesbezüglich an die
einstimmigen Beschlüsse der Wirtschaftsbund-Initiative im
Wirtschaftsparlament zu einem neuen Wochengeld-Modell: "Derzeit sind
Selbständige beim Wochengeld benachteiligt, weil sie im Durchschnitt
wesentlich weniger Leistungen als Unselbständige erhalten, selbst
wenn sie zuletzt gut verdient haben. Wir kämpfen deshalb für eine
Erhöhung des Wochengeld-Pauschalbetrages auf das Niveau des
durchschnittlichen Wochengeldes von Arbeitnehmerinnen und für
Erleichterungen bei der Beitragspflicht beim Bezug von Wochengeld.
Und das Wichtigste: Diese Maßnahmen müssen ohne neue Beiträge für
Selbständige umgesetzt werden."
"Nicht das Budgetkonsolidierungspaket verschärft die Situation von
EPUs und Kleinunternehmen sondern grüne Forderungen, die den
Unternehmern bares Geld kosten. Wirkliche Reformen, die Unternehmern
etwas bringen, müssen anders aussehen", stellt Haubner mit aller
Deutlichkeit klar. Der Wirtschaftsbund hat im Rahmen des
Konsolidierungspaketes der Bundesregierung darüber hinaus eine Zusage
der Bundesregierung für ein Krankengeld bei längerem Ausfall aufgrund
von Krankheit oder Unfall, finanziert durch die AUVA, durchgesetzt.
Darum lautet das Motto des Wirtschaftsbundes auch: "Erfolgreich ist,
wer umsetzt".
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






