- 03.04.2012, 12:05:41
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FPÖ-Vilimsky: Wöchentlicher Kurz-Schluss um 300.000 Euro
Hausbesuche bei Migrantenfamilien - ÖVP schickt Blockwarte
Wien (OTS) - Mit einem wöchentlichen "Kurz-Schluss", lässt
ÖVP-Shooting Star Sebastian Kurz aufhorchen, kommentierte der
freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky den dieswöchigen
Kurz-Gag, wonach der Integrationsstaatssekretär nun Hausbesuche bei
Migrantenfamilien machen will.
Nachdem der Kurz-Vorschlag, 10 Prozent der Steuern zweckwidmen zu
lassen, von der eigenen Partei im Parlament niedergestimmt worden
sei, versuche sich der Staatssekretär nun mit der nächsten Idee. So
wolle Kurz allen Ernstes eine Art Blockwart zu "bildungsfernen
Migrantenfamilien" schicken, kritisierte Vilimsky diesen
"Kurz-Schluss".
"So werden 300.000 Euro wieder einmal sinnlos in Integrationsprojekte
vergeudet, die keinerlei Aussicht auf Erfolg haben", so Vilimsky, der
darauf verwies, dass die Situation in Österreich nicht mit jener in
den USA oder Israel vergleichbar sei, da sich dort das Gros der
Menschen integrieren wolle. Schon alleine aufgrund der religiösen
Barrieren werde es in Österreich nicht möglich sein, dass
ÖVP-Blockwarte mit muslimischen Frauen in Kontakt treten könnten.
Weiters sei zu erwarten, dass sich ohne Androhung von Sanktionen,
niemand dazu entscheiden werde, seine traditionelle Lebensweise
aufzugeben, betonte Vilimsky.
Es sei ein Trug-Schluss, in diesem Fall sogar ein Kurz-Schluss, zu
glauben, dass man die integrationsverweigernden Zuwanderer mit gutem
Zureden davon überzeugen könne, ihre Einstellung zu ändern, so
Vilimsky, der Sanktionen wie etwa den Entzug von Leistungen für ein
geeigneteres Mittel hält. "Auch dieser Kurz-Vorschlag wird das
Schicksal der vorhergehenden Kurz-Schlüsse teilen, und von der eigene
Partei abgelehnt werden", so Vilimsky.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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