- 28.03.2012, 09:30:29
- /
- OTS0041 OTW0041
FPÖ: Belakowitsch-Jenewein fordert bessere Kontrolle von Kinderheimen
Heimkinder nicht ins Ausland abschieben!
Wien (OTS) - Die Gewalt an Heimkindern wird zur unendlichen
Geschichte. Jetzt wurde bekannt, dass österreichische Heimkinder im
Ausland misshandelt werden. Der Vorarlberger Jugendanwalt Michael
Rauch berichtet von massiven Kontrollmängeln bei der
Auslandsunterbringung von österreichischen Kindern. "Das beweist,
dass die Probleme in Heimen keine historische Problematik sind, wie
uns das die SPÖ gerne weis machen will, sondern sehr wohl auch ein
Problem der Gegenwart darstellen", meint die freiheitliche
Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Man könne
nur hoffen, dass diesen Kindern Glauben geschenkt wird und ihre
Erzählung nicht wieder von irgendeinem "Experten" ins "Reich der
schlimmen Kinderphantasien" verschoben werde.
"Wie viel Leid muss noch ans Tageslicht kommen, bis sich die
Regierung zu einer Heimreform durchringt, die Licht ins seelische
Dunkel der Kindesunterbringung bringt? Viele dieser Heime, aber auch
so manche Pflegefamilie, stellen abgeschlossene Systeme dar, wo so
gut wie nie überprüft wird, was sich da wirklich hinter verschlossen
Türen abspielt", kritisiert Belakowitsch-Jenewein.
Österreich habe genug Platz, um tausende Asylwerber aufzunehmen und
menschenwürdig unterzubringen, so Belakowitsch-Jenewein: "Aber für
unsere Kinder haben wir anscheinend keinen Platz in unserem Land, sie
werden nach Polen, Griechenland, ja bis ins südliche Afrika
verschickt. Nach dem Motto: Wennst schlimm bist, kommst nach
Namibia!"
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






