- 26.03.2012, 12:28:01
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AUA-Junghans: Standortsicherung muss im Vordergrund stehen
AUA-Boden-Betriebsrat ruft zu sachlichen Verhandlungen auf
Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) "Allen an der Diskussion Beteiligten
sollte klar sein, dass es jetzt nicht nur um die Zukunft des
Unternehmens AUA geht, sondern um die Zukunft des gesamten
Luftfahrtstandortes Österreich. Es ist der Zeitpunkt gekommen, wo
alle Beteiligten wie die Wirtschaftskammer, die Lufthansa als
Eigentümer, das AUA Management, die zuständigen Gewerkschaften und
die Belegschaftsvertreter an einen Tisch zusammen kommen sollten, um
gemeinsam tragbare Auswege zu beraten", appelliert der Vorsitzende
des AUA-Bodenbetriebsrates, Alfred Junghans zur aktuellen Debatte zur
Zukunftssicherung der Austrian Airlines.++++
Junghans erinnerte daran, dass es die Wirtschaftskammer, offenbar auf
Wunsch des AUA Managements, war, die durch die einseitige Kündigung
des Kollektivvertrages für das Bord-Personal die Situation unnötig
verschärft hat und eine gemeinsame Lösungsfindung dadurch wesentlich
erschwert hat.
"Wirtschaftskammer und AUA Management haben es selbst in der Hand,
die Diskussion wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Statt
Kollektivverträge zu kündigen und ständig mit einseitigen
Verschlechterungen zu drohen, sollte die Zukunft des Standorts und
das Wohl der Beschäftigten wieder im Vordergrund stehen", so
Junghans.
Der Betriebsrat des Bodenpersonals der AUA führt gemeinsam mit der
vida und der GPA-djp seit geraumer Zeit erfolgversprechende
Verhandlungen über eine Reform des Kollektivvertrages, mit
zukünftigen Formen der Entgeltfindung und nachhaltigen Lösungen für
das Bodenpersonal.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: [email protected]
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