• 22.03.2012, 15:33:00
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Jarolim fordert mehr Sensibilität bei Gerichts-Exekutionen ein

Exekutions-Fall während Hochzeit indiskutabel

Wien (OTS/SK) - Mehr Sensibilität bei Gerichts-Exekutionen fordert
SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim. Er sprach am Donnerstag gegenüber
dem SPÖ-Pressedienst das Stürmen einer kurdisch-alevitischen Hochzeit
in Vösendorf bei Wien an, wo der Gerichts-Exekutor mit Hilfe von 30
Polizisten den Bräutigam vor 2.000 Gästen abführen ließ. "Es ist eine
Frage der Verhältnismäßigkeit, die war bei diesem Einsatz sicher
nicht gegeben. Und es stellt sich auch die Frage, ob bei
österreichischen Staatsbürgern - zum Großteil handelte es sich bei
der Hochzeit um solche -, die keinen Migrations-Hintergrund haben,
ähnlich vorgegangen worden wäre. Ich bezweifle das." Jarolim fordert
spezifische Schulungen und Sensibilisierungs-Maßnahmen für
Gerichts-Exekutoren, um solche oder ähnliche Übergriffe künftig
vermeiden zu können. **** (Schluss) up/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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