• 14.03.2012, 13:37:14
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SPÖ Kaiser zu Gesundheitsreform: "Jetzt Chance nutzen, um freien Zugang zu bester Gesundheitsversorgung für alle zu sichern!"

Klagenfurt (OTS) - Schluss mit unsolidarischen Eigeninteressen
einzelner Institutionen. Für notwendige Neuorganisation der
Gesundheitsversorgung müssen alle Verantwortung für Gemeinschaftswohl
übernehmen.

Die Gesundheitsreform und die dringend notwendige Neuorganisation des
österreichischen Gesundheitswesens war gestern das Thema der
"Zukunftswerkstatt" der SPÖ-Kärnten. Auf Einladung von
SPÖ-Landesparteivorsitzenden LHStv. Peter Kaiser und dem Kärntner
Renner Institut, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus
verschiedenen medizinisch, pflegerischen administrativen Bereichen
über Möglichkeiten, unser Gesundheitsversorgungssystem fit für die
Zukunft zu machen. Als prominente Mitdiskutantin konnte Kaiser dazu
die sozialdemokratische Fraktionsführerin der österreichischen
Gesundheitsreferenten und die Chefverhandlerin bei der geplanten
Gesundheitsreform, Wiens Gesundheitsreferentin Sonja Wehsely, im
SPÖ-Klub begrüßen.

Gemeinsamer Tenor: "Die Gesundheitsreform ist die Chance, um dafür zu
sorgen, dass auch in Zukunft alle in Österreich lebenden Menschen,
egal welcher sozialen oder ethnischen Herkunft und unabhängig von der
Dicke der Brieftasche auf eine Gesundheitsversorgung vertrauen
können, die für alle frei zugänglich ist und die hohe Qualität
sichert! Dafür und für ein entsprechendes Bewusstsein aller
Beteiligten kämpft die Sozialdemokratie."

Einig waren sich alle Diskutantinnen und Diuskutanten darüber, dass
das nur mit gravierenden Änderungen in der Organisation des
Versorgungssystems gehen werde und die bzw. der eine oder andere sich
von in die Jahre gekommenen, liebgewonnen aber uneffizienten, teuren
Gewohnheiten lösen wird müssen. "Das verlangt von allen -
Versicherungsträgern, Politkerinnen und Politikern, Patientinnen und
Patienten, Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern - ein
Umdenken und für viele mehr Flexibilität. Das sind wir den Menschen,
die sich auf uns verlassen, auch schuldig", so Kaiser, für den in
Zusammenhang mit der zukünftigen Finanzierung die
Bevölkerungsentwicklung eine zentrale Rolle spielt: "Für Kärnten und
seine sinkende Einwohnerzahl stellt das eine besondere
Herausforderung dar, weil weniger Menschen aufgrund des
Verteilungsschlüssels letztendlich weniger Geld auch für das
Gesundheitswesen bedeutet."

Bereits nächste Woche wollen sich Wehsely und Kaiser in der Sitzung
der Bundesgesundheitsplattform gemeinsam für einen Grundsatzbeschluss
einsetzen: "Wir sind davon überzeugt, dass diese Gesundheitsreform
ein steiniger aber der richtige Weg und die Chance ist, den freien
Zugang für alle zu erhalten. Wer sich diesem Weg aus Eigeninteressen
entgegenstellt und in die falsche Richtung geht, handelt nicht nur
unsolidarisch sondern trägt dazu bei, dass unsere
Gesundheitsversorgung in Zukunft mehr und mehr privatisiert und
Gesundheit für viele eine Frage des Geldes wird!"

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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