OTS0207   13. März 2012, 15:36

RFS bringt nach "Café Rosa"-Pleite Sachverhaltsdarstellung ein

Verdacht der Untreue gegen aktuelle grüne ÖH-Vorsitzende Wulz


Der Bundesvorsitzende des Rings Freiheitlicher
Studenten (RFS), Alexander Schierhuber hat der Staatsanwaltschaft
eine Sachverhaltsdarstellung wegen der Pleite des "Café Rosa"
übermittelt. Schierhuber regt darin Ermittlungen wegen des Verdachts
der Untreue an. Als Verdächtige sieht er die Vorsitzende des
Studibeisl-Vereins, Stefanie Bielowski, sowie die aktuelle
ÖH-Bundesvorsitzende und damalige Wirtschaftsreferentin der Wiener
ÖH, Janine Wulz. Allem Anschein nach wurden für das
"antikapitalistische, antisexistische und antiheteronormative"
Kaffeehaus innerhalb von nur zehn Monaten ÖH-Beiträge der Studenten
in der Höhe von mindestens 350.000 Euro vergeudet.

Schierhuber stößt sich vor allem daran, dass die Verantwortlichen
durch die Gründung eines Vereins die Genehmigungspflicht von
Wirtschaftsbetrieben durch das Ministerium umgangen hätten. "Es
besteht daher der Verdacht, dass ÖH-Mittel satzungswidrig eingesetzt
wurden", so Schierhuber, der Wulz zum Rücktritt auffordert. "Dass
ÖH-Bonzen wie Großkapitalisten im Stil der aktuell im
Korruptions-U-Ausschuss behandelten üblichen Verdächtigen in den
öffentlichen Geldtopf greifen, um vorgeblich antikapitalistische
Ziele zu verfolgen, ist eine Zumutung für Österreichs Studenten, die
mit ganz anderen Problemen wir schlechten Studienbedingungen und
erneut drohenden Studiengebühren für alle zu kämpfen haben", hält
Schierhuber fest.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0207 2012-03-13 15:36 131536 Mär 12 FPK0012 0195



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