• Nachrichten-
    agentur
  • Bildagentur
  • Informations-
    management
  • Informations-
    technologie

Message delivered APA-OTS Originaltext-Service

Deimek: FPÖ tritt gegen Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten ein

Klimapriester von GLOBAL 2000 vernichten zehntausende Arbeitsplätze in Österreich

Wien (OTS) - Klimaschutz und Kyoto dürfen nicht zur De-Industrialisierung Österreichs führen, bekräftigt der freiheitliche Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek die Position seiner Partei. Umweltschutz und der Erhalt von Arbeitsplätzen müssten Hand in Hand gehen. Die Polemik von Klimapriestern a la GLOBAL 2000 sei unangebracht.

Ausufernder Klimaschutz stelle eine erhebliche finanzielle Belastung vor allem für Österreichs Grundstoffindustrie dar. "Unternehmen wie voestalpine und AMAG garantieren zehntausende Arbeitsplätze. Mögliche Abwanderungen und Standortverlagerungen hätten verheerende soziale Folgen", mahnt Deimek zu einer Versachlichung der Debatte. Ein Austritt aus dem Abkommen von Kyoto wäre zu begrüßen. Strafzahlungen seien in jeder Hinsicht kontraproduktiv: "Sie schädigen den Industriestandort Österreich und verringern das Emissionsaufkommen nicht. Es wäre effizienter, das Geld in den Ausbau der erneuerbaren Energien zu investieren, anstatt Strafzahlungen zu leisten. Das Mittelalter ist zu Ende. Wir wollen keinen CO2-Ablasshandel", regt der FPÖ-Abgeordnete zu mehr Flexibilität in der Problemanalyse an.

Die Aussagen von GLOBAL 2000 weist der Technologiesprecher mit Entschiedenheit zurück: "Einmal mehr erweist sich GLOBAL 2000 als Vorfeldorganisation der Grünen, wenn auch unter der Tarnkappe einer angeblich überparteilichen NGO. Wer regierungsfähig ist, entscheidet der Wähler, nicht eine Bruderschaft von selbsternannten Klimapriestern." Zudem sei der Zusammenhang zwischen dem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre und dem Klimawandel keineswegs wissenschaftlich bewiesen, auch wenn hochsubventionierte "Berufs-Ökos" in den Reihen von Greenpeace und GLOBAL 2000 das gerne hätten.

Deimek wird nun parlamentarische Anfragen einbringen, um die Finanzströme rund um die parteipolitisch motivierte Klimalobby zu erhellen. Schließlich sei bekannt, dass auch die Atomindustrie in der Vergangenheit die Propheten des Klimawahns großzügig gesponsert habe.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0011