• 13.03.2012, 14:48:27
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein kritisiert mildes Urteil nach sexuellen Übergriffen auf Elfjährige

Verschärfung der Gesetze bei Kindesmissbrauch dringend geboten

Wien (OTS) - Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dagmar
Belakowitsch-Jenewein kritisiert das milde Urteil gegen einen
Musiklehrer, der acht Monate lang immer wieder ein elf- bzw.
zwölfjähriges Mädchen unsittlich berührt haben soll. "Dass dieser
Mann mit einer kleinen Geldstrafe, neun Monaten bedingter Haft und
einem dreijährigen Verbot des Einzelunterrichts davon kommt, ist ein
Skandal und zeigt wie wichtig eine Verschärfung der Gesetze zum
Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch ist", erklärt
Belakowitsch-Jenewein.

Die präventive Wirkung solcher Urteile gehe gegen Null, wenn sich die
Täter durch Geständnis und freiwillige Psychotherapie weitgehend
ungeschoren aus der Affäre ziehen könnten. "Die Justiz ist bei Fällen
von Kindesmissbrauch leider traditionell sehr nachsichtig, daher ist
es die dringende Aufgabe des Gesetzgebers, hier Verschärfungen
vorzunehmen, wie sie die Freiheitlichen bereits seit Jahren fordern
und im Parlament beantragt haben", so Belakowitsch-Jenewein.
Insbesondere könne es nicht angehen, dass Täter weiterhin mit Kindern
arbeiten dürfen.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
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