- 12.03.2012, 14:05:32
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Chancen der steirischen Wirtschaft!
Industriestandort Steiermark sichern und das Gewerbe als Zulieferer ausbauen.
Graz (OTS) - (GBH/ÖGB). Die Stimmung in der steirischen Wirtschaft
ist angespannt. Laut Einschätzung der Unternehmer wird es beim
Auftrags- und Personalstand zu einem leichten Abschwung kommen. Ziel
muss es sein, die steirischen regionalen Wirtschaftsstrukturen
langfristig und somit nachhaltig zu sichern. Damit wird auch die
regionale Wertschöpfung gesichert. ++++
Auf Einladung des GBH-Bundesvorsitzenden Josef Muchitsch besuchten
Abg. z. NR Dr. Christoph Matznetter, Vizepräsident der
Wirtschaftskammer Österreich, und Mag. Johann Moser, GF der Austria
Wirtschaftsservice GmbH., die Steiermark. Muchitsch: "Die Steiermark
ist mit ihren ca. 14.700 Beschäftigerbetrieben gut aufgestellt. Auch
mit den 44.500 Einzelunternehmen ist der erste Schritt in die
Selbständigkeit gesetzt worden und somit besteht in Zukunft die
Chance auf Schaffung weiterer Arbeitsplätze."
Eine besonders gute Chance für die steirische Wirtschaft sieht Abg.
z. NR Dr. Christoph Matznetter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer
Österreich, in der Umwandlung des damals von Bruno Kreisky
geschaffenen Automobilclusters in green energy: "Wir müssen in neue
Sektoren und Innovationen investieren, um damit für nachhaltige
Wirtschaftsstrukturen zu sorgen. Von solchen Betrieben profitiert die
gesamte Region, denn durch die damit geschaffenen Arbeitsplätze wird
die regionale Wertschöpfung gesteigert, der Wohlstand und damit auch
die Lebensqualität der Menschen. Die Ansiedelung innovativer und
produzierender Betriebe bringt gleichzeitig viele wirtschaftliche
Möglichkeiten für Klein- und Mittelbetriebe mit sich."
Das stärkt laut Matznetter wiederum das Rückgrat der Wirtschaft,
schließlich besteht die österreichische Wirtschaft zu 90 Prozent aus
KMU. Weitere Profiteure können Einpersonen- und Kleinstunternehmen,
sogenannte Hidden Champions, sein. Das sind kleine, höchst flexible
und international gut vernetzte Betriebe, die vorrangig in
innovativen, zukunftsträchtigen Bereichen engagiert Marktlücken
füllen und sich so langfristig am Markt positionieren. Solche
Betriebe sind besonders wichtig für die internationale
Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark und ganz Österreichs.
Ein wichtiger Faktor bei Investitionen sind natürlich Förderungen.
Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) hat allein im Jahr 2011
insgesamt 5.251 Förderungen mit einer Förderungsleistung von 834
Millionen Euro abgewickelt. Mag. Johann Moser, GF der Austria
Wirtschaftsservice GmbH., skizziert die Steiermark als eine
ausgewogene und wettbewerbsfähige Unternehmens- und
Forschungslandschaft: "Weltweit agierende Leading-Companies,
innovative Facharbeitsbetriebe und einzigartige Cluster sowie
Spitzenforschung auf allen Gebieten zeichnen das Land mit der
höchsten Forschungsquote Österreichs aus. Die aws wird auch in
Zukunft die steirischen Betriebe und Forschungseinrichtungen dabei
unterstützen, die erzielten Forschungsergebnisse in der Steiermark zu
verwerten um somit den Grundstein für ein nachhaltiges Wachstum, mehr
Arbeitsplätze und einen höheren Wohlstand in den steirischen Regionen
zu schaffen."
Rückfragehinweis:
GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch, 0664 614 55 42, [email protected]
GBH-Presse, Thomas Trabi, 0664 614 55 17, [email protected]
www.bau-holz.at | www.josef-muchitsch.at
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