• 08.03.2012, 12:06:47
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Glyphosat aus dem Verkehr ziehen!

Studien belegen abermals die Gefahrenpotentiale der Hauptkomponente zahlreicher Herbizide

Wien (OTS) - "Glyphosat schädigt nachweislich menschliche Zellen,
beeinträchtigt das Hormonsystem und hat im Tierversuch und als Folge
der Anwendungspraxis zu schwersten Missbildungen und Fehlgeburten
geführt", so heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein. "In Futtermitteln sind Rückstände des
Wirkstoffs nachweisbar. Über diese gelangen sie in unsere Nutztiere,
über diese mutmaßlich in den Menschen."

Eine spanische Studie erbringe den Nachweis, welche Konzentrationen
von Glyphosat sich im Grundwasser fänden. Diese lägen bei 2,5
Mikrogramm pro Liter. Der deutsche Grenzwert liege im Vergleich dazu
bei gerade einmal 0,1 Mikrogramm pro Liter. Dies bestätige
eindrücklich Ergebnisse einer Studie des österreichischen
Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2005.

"Die Universität Caen wiederum forscht zur Schädigung menschlicher
Zellen durch den Glyphosat-Einsatz", so Belakowitsch-Jenewein. "Das
Totalherbizid schädigt menschliche Zellen demnach bereits in sehr
geringen Dosen. Diese Schädigungen können durch den
Chemikalien-Cocktail, dem wir alle tagtäglich ausgesetzt sind,
offenbar noch beschleunigt und verstärkt werden."

"Es ist deshalb umgehend zu untersuchen, welche
Glyphosat-Konzentrationen sich in den Futtermitteln einheimischer
Tiere sowie im Grundwasser österreichischer Anwendungsgebiete
befinden", so die freiheitliche Gesundheitssprecherin. "Zum anderen
sind glyphosat-haltige Produkte wie das Totalherbizid Roundup aus dem
Verkehr zu ziehen und erst dann wieder zum Verkauf zuzulassen, wenn
sämtliche Bedenken ausgeräumt werden konnten - was aufgrund der
derzeitigen Datenlage kaum der Fall sein wird."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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