• 08.03.2012, 11:58:50
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Kadenbach: Unverständlich, warum Österreich bei Wasserqualität bremst

SPÖ-Europaabgeordnete sieht Ziel eines guten chemischen und ökologischen Zustandes der Fließgewässer in Österreich weiter als realistisch umsetzbar an

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach
kritisiert Österreichs säumiges Verhalten bei der Herstellung der
heimischen Wasserqualität. "Österreich wird laut Rechnungshof das
Ziel, im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie bis Ende Jahr 2015
einen guten chemischen und ökologischen Zustand der Fließgewässer
herzustellen, leider nicht erreichen. Ich hätte mir hier von
Umweltminister Berlakovich mehr Engagement erwartet", so Kadenbach,
Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und
Lebensmittelsicherheit des Europaparlaments. Rund zwei Drittel der
heimischen Fließgewässer entsprachen 2009 nicht den Vorgaben der
EU-Wasserrahmenrichtlinie. ****

Kadenbach: "Die für die Sanierung notwendigen Kosten kommen nicht
überraschend. Im Sinne des Umweltschutzes und einer nachhaltigen
Landschaftspflege sollte darauf nicht verzichtet werden. Gerade
Österreich als Produzent hochwertiger Lebensmittel und Tourismusland
sollte auf die Wasserqualität bei Flüssen besonders achtgeben."

Rückfragehinweis:
Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail: [email protected]

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