- 02.03.2012, 16:08:42
- /
- OTS0216 OTW0216
Allentsteig - Prähauser: Kooperation mit Bundesforsten wurde 2010 von Budgetausschuss beschlossen
SPÖ und ÖVP stimmten zu - nachhaltige Optimierungspotentiale in der Verwaltung nutzen
Wien (OTS/SK) - Am 9. Dezember 2010 wurde im Budgetausschuss des
Nationalrates eine Kooperation der Heeresforstverwaltung Allentsteig
mit den Österreichischen Bundesforsten beschlossen - auch mit den
Stimmen der ÖVP-Abgeordneten. Darüber hinaus gibt es seit Oktober
2010 einen entsprechenden Beschluss der Bundesregierung. Für
SPÖ-Wehrsprecher Stefan Prähauser ist die Aufregung um dieses Thema
daher "nicht ganz nachvollziehbar". Der Truppenübungsplatz stehe
nicht zur Diskussion. "Er soll weder ausgelagert noch aufgelassen
werden. Die Möglichkeit der Truppe, dort zu üben, hat auch in Zukunft
oberste Priorität", stellte Prähauser heute, Freitag, gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst klar. Und weiter: "Ziel bleibt es lediglich, im
Sinne notwendiger Strukturmaßnahmen in der Verwaltung
Optimierungspotentiale zu nutzen - um unseren Sparzielen Rechnung zu
tragen und Geld für die Truppe freizumachen." ****
Bei der Lösung des Problems sei darüber hinaus Eile geboten, ab
Jänner 2013 ist es nämlich nicht mehr möglich, so genannte
flexibilisierte Betriebe zu führen, was bedeutet, dass die
Mitarbeiter der Heeresforste ab 1.1.2013 auf der Straße stünden.
Rechtlich ist eine Übernahme der Bediensteten der Heeresforste als
Vertragsbedienstete nicht möglich. "Hier spielt Klikovits
unverantwortlich mit der beruflichen Zukunft der Mitarbeiter der
Heeresforste."
Mehrere Millionen Euro an Einsparungen brächte die mitunter 2010 vom
Generalstab vorgeschlagene Kooperation. Besonders bedauerlich sei
daher, so der SPÖ-Wehrsprecher, "wenn nun die ÖVP, die noch 2010 für
eine Kooperation zwischen Heeres- und Bundesforsten gestimmt hat,
sich nun als Bedenkenträger geriert".
Überdies habe Minister Darabos bereits versichert, dass die
ortsansässigen Bauern die landwirtschaftlichen Flächen rund um den
Truppenübungsplatz auch weiterhin bewirtschaften können. "Dass damit
auch Doppelgleisigkeiten in der Forstverwaltung beseitigt werden, ist
ein weiterer Vorteil", so Prähauser. (Schluss) mo
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






